Tag: zucker

Experte: Lieber Süßstoff als Zucker verwenden

Einer neuen Studie zufolge haben Menschen, die regelmäßig Süßstoffe zu sich nehmen, ein deutlich höheres Risiko für Hüft- und Bauchspeck. Ist der Traum von gesunder Süße damit ausgeträumt? Der Direktor des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin in München, Professor Hans Hauner, weist im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ darauf hin, dass die im Fachmagazin „Plos One“ veröffentlichte Studie keinesfalls belegt, dass Süßstoffe dick machen.

(mehr …)

Zuckersteuer gegen Diabetes

zucker2

Zuckerhaltige Lebensmittel können die Gesundheit ruinieren, davon sind viele Menschen in Deutschland überzeugt. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ befürwortet daher jeder Dritte (33,2 %), Lebensmittel mit sehr viel Zucker beispielsweise durch höhere Steuern deutlich teurer zu machen. So meinen sie, könne der Zuckerkonsum der Menschen gesenkt und Krankheiten wie Diabetes vorgebeugt werden.

(mehr …)

Skepsis gegenüber manchen Süßstoffen

Sind Zuckerersatzstoffe nicht vielleicht doch gesundheitsschädlich? Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ sind zwei Drittel (66,4 Prozent) der Bundesbürger bei „manchen“ der angebotenen Süßstoffe skeptisch. Nur gut jeder sechste (17,3 Prozent) Befragte gibt in der Erhebung an, „so oft wie möglich“ Süßstoff anstelle von Zucker zu verwenden, wobei fast doppelt so viele Frauen (22,5 Prozent) wie Männer (11,9 Prozent) nach Möglichkeit mit einem Zuckerersatzstoff süßen.

zucker2

(mehr …)

Was wissen Sie über Zucker? – Wo er herkommt und wozu wir ihn brauchen!

Jedes Jahr im Herbst beginnen Deutschlands Bauern mit der Zuckerrübenernte. Auf etwa 300.000 Hektar Land werden in Deutschland Zuckerrüben angebaut – das ist eine Fläche, fast so groß wie Mallorca. Diese Rüben enthalten von Natur aus sehr viel Zucker – und der wird dann in Fabriken aus den Rüben herausgeholt und kristallisiert zu unserem Haushaltszucker.

zucker

Doch laut einer aktuellen Umfrage der Initiative „Schmeckt Richtig!“ weiß etwa die Hälfte der Deutschen nicht, dass der Großteil ihres Zuckers von Feldern aus der Region kommt. Und auch sonst wissen wir wenig über unseren Zucker. Oliver Heinze berichtet.

(mehr …)

Zuckerwirtschaft: Zucker macht nicht krank

Zucker ist nicht ungesund. Mit dieser Feststellung reagiert die deutsche Zuckerwirtschaft auf einen Bericht der WELT. In diesem wird die Grünen-Politikerin Renate Künast mit der Aussage zitiert, Zucker sei der neue Tabak. „Der Vergleich ist falsch, darauf weist ja auch der durchaus differenzierte Artikel der WELT hin.

zucker

Zucker macht nicht krank“, erläutert Günter Tissen, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker (WVZ). „Vergleiche wie diese sind Panikmache und führen Menschen in die Irre. Denn sie verstellen den Blick auf die tatsächlichen Ursachen von Zivilisationskrankheiten und damit auch auf die Chancen, diese zu bekämpfen“, betont Tissen.

(mehr …)

Zucker, Fett und Ballaststoffe: Wie Hersteller über Nährstoffe informieren – oder auch nicht

Wieviel Zucker ist im Müsli? Und wie viel in den Vollkorn-Flakes? Ein Blick auf die Nährwerttabelle hilft weiter. Man findet sie heute auf fast jeder Lebensmittelpackung. Das ist gut, denn der Nährwert von ähnlichen Produkten lässt sich mit einem Blick auf die Tabelle vergleichen. Das Problem: Die Nährwertinformationen können sehr unterschiedlich sein. Mal stehen vier, dann wieder acht Angaben auf der Packung. Bei einem Müsli wird der Ballaststoffgehalt angegeben, beim anderen nicht. Oder Informationen zu gesättigten Fettsäuren: Sie finden sich auch längst nicht auf jeder Packung.

zucker (mehr …)

Unmut über Zuckerfallen

In Ketchup, Limonade, Barbecue-Sauce oder Fertiggerichten – überall kann Zucker drin stecken. Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ist dies vielen Deutschen ein Dorn im Auge: Sechs von Zehn (59,8 Prozent) finden es schlimm, dass der Nährstoff „in fast allen“ Lebensmitteln enthalten ist. Viele sind zudem mit der Zucker-Kennzeichnung unzufrieden:

zucker

(mehr …)

Deutsche Kinder essen im Schnitt fünfmal mehr Zucker pro Tag als die WHO empfiehlt

Die Kinder in Deutschland sind Spitzenreiter beim Konsum von Süßigkeiten, Limonaden, gezuckerten Frühstücksflocken, gesüßten Joghurts und so weiter. Erstaunliche 114 Gramm Zucker nehmen sie im Schnitt pro Tag zu sich, berichtet die „Apotheken Umschau“. Das habe eine europäische Studie ergeben, die den Zuckerkonsum von rund 9500 Zwei- bis Neunjährigen untersuchte.

Zu viel Zucker in der Kindheit erhöht das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Herzkrankheiten. Neunjährigen empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation nicht mehr als circa 23 Gramm Zucker pro Tag.

Zu viel Zucker

Frühstücksflocken, die für Kinder beworben werden, enthalten in der Regel zu viel Zucker. Das ist das Resultat eines Marktchecks der Verbraucherorganisation foodwatch. Die Verbraucherschützer hatten 143 Frühstücksflockensorten eingekauft und den Zuckergehalt geprüft. Diese Produkte sprechen mit einer bunten Verpackung, Spielzeugbeigaben und Gewinnspielen gezielt junge Konsumenten an.

Das Resultat: Rund 85 Prozent der Frühstücksflocken enthielten mindestens zwanzig Prozent Zucker. Jedes zweite Produkt hatte sogar einen Zuckergehalt von mindestens dreißig Prozent. Damit sind viele Cerealien süßer als Kuchen oder Schokokekse, kritisiert foodwatch. Auch ein Großteil der Bio-Flocken enthielt mehr als zwanzig Prozent Zucker. Nur knapp sechs Prozent der untersuchten Erzeugnisse kamen mit einem Zuckeranteil von weniger als zehn Prozent aus.

foodwatch fordert eine gesetzlich festgelegte Zuckergrenze von zehn Prozent für Kinder-Frühstücksflocken und zieht vor allem die Markenhersteller in die Verantwortung. Sie sollen mit ihren Produkten ein gutes Vorbild sein, da Discounter mit den Handelsmarken die zuckerreichen Frühstückscerealien nachahmen.

Ein leckeres gesundes Frühstück enthält ein bis zwei Getreideportionen als Brot oder Getreideflocken. Cornflakes und Frühstücksflocken mit Zucker hingegen sind für die erste Mahlzeit des Tages nicht zu empfehlen, erklärt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler vom aid infodienst, Bonn. Eine ausgewogene Alternative ist ein Müsli aus verschiedenen Getreideflocken, Nüssen, getrockneten und frischen Früchten mit Jogurt oder Milch – ohne Zuckerzusatz. „Frühstücksmuffel lassen sich auch für ein Milchmixgetränk aus Obst, Haferflocken und Milch begeistern, das sich einfach mit einem Mixer zubereiten lässt“, so Seitz.

Heike Kreutz, www.aid.de

Einfacher Risiko-Check für Diabetes

Ein paar Pfunde zu viel, hoher Blutdruck, Blutfette nicht in Ordnung? Wer damit zu kämpfen hat, sollte sicher gehen, dass nicht auch noch ein Diabetes hinzukommt, rät das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Für einen ersten Check reichen ein Maßband, um den Bauchumfang zu messen, und ein kleiner Blutstropfen vor dem Frühstück, der auf die Höhe des Blutzuckers untersucht wird.

Die Durchführung und Bewertung bieten auch viele Apotheken an. Dabei kann vor allem das Vorstadium erkannt werden. „In dieser Phase können Sie sehr viel mit einer Lebensstil-Änderung bewirken“, sagt Prof. Markolf Hanefeld, Diabetologe und Hormonexperte aus Dresden. Die Krankheit lasse sich bei jedem zweiten noch verhindern.