Für verhaltensauffällige Kinder gibt es zahlreiche Hilfsangebote. Familienberatungsstellen, Ärzte oder Psychologen stehen mit Rat und Tat zur Seite. Längst sind Verhaltenstherapien und psychologische Behandlungen für den Nachwuchs kein Tabuthema mehr – das ist die Meinung der großen Mehrheit der Deutschen (86,6 %).
Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der „BABY und Familie“ finden es fast neun von zehn der Befragten (88,9 %) gut, dass heute viel mehr auf das psychische Wohlergehen der Kinder geachtet wird. Allerdings gibt es immer noch große Vorbehalte. So gibt jeder Sechste (17,6 %) bei der Umfrage offen zu, er würde sich „schämen“, wenn sein Kind eine psychologische Behandlung oder Therapie bräuchte. Am größten ist dabei die Skepsis bei den älteren Mitbürgern. Von den Ab-70-Jährigen sind ein Viertel der Befragten (24,4 %) dieser Ansicht.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „BABY und Familie“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2065 Männern und Frauen ab 14 Jahren.