Je mehr öffentliche Defibrillatoren („Defis“) zur Verfügung stehen, desto mehr Menschen überleben einen Herzstillstand. Das haben japanische Wissenschaftler anhand der Verbreitung der Geräte in ihrem Land und der Zahl der überlebenden Herzpatienten nachgewiesen, berichtet die „Apotheken Umschau“. Setzte ein Passant einen Defi ein, überlebten 32 Prozent der Notfallpatienten – ohne den Einsatz waren es nur 14 Prozent.
Im Laufe der Studie stieg die Zahl der öffentlichen Defis in Japan von einem auf vier pro Quadratkilometer. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Überlebenden nach Herzstillstand um mehr als das Dreifache. Auch in Deutschland gibt es solche für jeden daran ausgebildeten Laien nutzbare Geräte an vielen belebten Plätzen.