Die ersten Zähnchen kommen – an dieser Entwicklungsphase hat jedes Kind ebenso stark zu knabbern wie Mütter und Väter. In ihrer aktuellen Ausgabe (Heft 02/2012, ab heute im Handel) gibt die Zeitschrift ELTERN den Betroffenen garantiert schmerzlindernde Tipps, die auf dem neuesten Stand der Baby-Zahnforschung sind.

Zum Beispiel Lachen: Das ist auch beim Zahnen eine gute Medizin. Denn bis ein Zähnchen durchbricht, dauert es Wochen, mit Phasen, in denen Druck und Spannungsgefühl richtig unangenehm werden können. In dieser Zeit brauchen kleine Leute Trost und Ablenkung wie Spielen, Schmusen, Toben und ganz viele Sachen zum Lachen.

Zum Beispiel Kontrolle: Je früher und spielerischer der erste Zahnarztbesuch, desto weniger Angst entwickeln kleine Patienten später. Zahnärzte empfehlen, ab dem ersten Milchzahn um den sechsten Lebensmonat herum, spätestens mit einem Jahr einen ersten Check zu machen – bei einem Kinderzahnarzt oder einem Zahnarzt, den andere Mütter als kinderfreundlich empfehlen. Bei den ersten Untersuchungen geht es um Früherkennung oder Kariesrisiko.

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Zum Beispiel J wie Juhu: Endlich selbstständig essen. Endlich selbst ein Stück von der Reiswaffel abbeißen. Wenn die Besitzer neuer Zähne dennoch manchmal appetitlos wirken, liegt es daran, dass die Zahnleiste weiter spannt, bis irgendwann alle Beißer da sind. So lange hilft es, wenn die Kartoffeln, das Gemüse oder der Brei nicht zu heiß sind. Besonders beliebt sind jetzt kühle – nicht kalte – Joghurts, Quark, Pudding oder auch Eis. Und zu trinken Kamillentee.

Zum Beispiel Beißen: Die beste Selbsthilfe, wenn die Kauleiste mal wieder kneift: Feste Beißringe mit Noppen massieren beim Daraufherumkauen Babys Zahnfleisch. Mit Gel gefüllte Softringe aus dem Kühlschrank hemmen durch die Kälte die Durchblutung und lindern so Spannungsgefühl und Schmerzen. Eltern sollten beim Kauf auf die Vermerke „Ohne Weichmacher“, „Ohne Phtalat“ bzw. „PVC-frei“ achten oder gleich Modelle aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) kaufen.

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