Von den jährlich in Deutschland mehr als 200000 eingepflanzten Hüftgelenk-Prothesen müssen rund 6000 innerhalb von zwei Jahren ausgetauscht werden – immer wieder auch, weil die Produkte fehlerhaft waren. In diesen Fällen könnten die Patienten eine Entschädigung anstreben, berichtet die „Apotheken Umschau“.
Betroffene sollten dann darauf bestehen, dass ihnen das fehlerhafte Implantat nach dem Austausch ausgehändigt wird. Es ist Eigentum des Patienten und möglicherweise noch als Beweisstück wichtig. Das Gesundheitsmagazin warnt davor, in der Klinik eine Abfindungs- oder Verzichtserklärung zu unterschreiben und rät, einen Fachanwalt für Medizinrecht einzuschalten.