Es gibt wohl kaum jemanden unter unseren Hörerinnen und Hörern, die locker und frohgelaunt zu Kernspintomografie oder Magen- und Darmspiegelung gehen. Dabei können diese Untersuchungen lebensrettend sein, denn nicht immer reichen ärztliches Abtasten oder Laborwerte aus, um abzuchecken, ob alles in Ordnung ist, schreibt das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Wir haben Chefredakteurin Claudia Röttger gefragt, warum diese Untersuchungen so wichtig sind:

Um auszuschließen, dass irgendwo verdächtige Zellen wachsen, ist jede dieser Geräte-Untersuchungen sinnvoll, oder auch, um eine Krankheit so früh wie möglich zu entdecken, denn desto größer sind die Heilungschancen. Den Kopf in den Sand stecken heilt Krankheiten leider nicht. Es ist zwar verständlich, dass man im Vorwege ein mulmiges Gefühl hat, da man nicht weiß, was auf einen zukommt. Aber hat man die Untersuchung erst hinter sich, bin ich mir sicher, dass jeder sagen wird: „War ja nicht so schlimm!“

Das macht doch Mut. Vor allem bei der nächsten Untersuchung, wo viele ein ungutes Gefühl haben. Da fragt man sich, warum ist eine Darmspiegelung überhaupt notwendig?

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Eine Darmspiegelung ist die zuverlässigste Methode, um Darmkrebs früh zu erkennen. Wird die Krankheit frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr groß. Der Arzt kann die Vorstufen von Darmkrebs, in Form von Polypen, während der Untersuchung entfernen. Und verspüren Sie ein Unbehagen, fragen Sie schon beim Vorgespräch nach einer Kurznarkose, dann verschlafen Sie die Untersuchung und spüren gar nichts davon.

Am besten geht man zu einem erfahrenen Spezialisten, dann sind Komplikationen sehr selten. Kommen wir zu einer weiteren wichtigen Untersuchungsmethode, der Kernspintomografie. Warum ist sie manchmal unerlässlich?

Anders als beim Röntgen lassen sich hierbei auch Sehnen, Knorpel, Gehirn oder Rückenmark abbilden, und so werden selbst kleinste Risse, Entzündungen oder Tumore sichtbar. Und wer Sorge vor der Enge in der Röhre hat, kann selbstverständlich nach einer Beruhigungsspritze fragen, und inzwischen gibt es auch halb offene Geräte.

Da der Apparat laute Klopfgeräusche produziert, bekommt man Kopfhörer mit Musik, und nach 30 bis 60 Minuten ist die Untersuchung auch schon wieder vorbei, berichtet der „Senioren Ratgeber“.

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