Diabetiker, die an Grauem Star erkranken, sollten die Operation nicht auf die lange Bank schieben. Das gilt auch, wenn nur ein Auge betroffen ist. Denn die Trübung der Augenlinse führt nicht nur zu Sehstörungen, sondern sie erschwert dem Arzt auch die Untersuchung der Netzhaut. Darauf weist Privatdozent Dr. Carl-Ludwig Schönfeld von der Augenklinik Herzog Carl Theodor in München im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ hin.

Eine Netzhautschädigung („Retinopathie“) ist eine typische Komplikation hoher Zuckerwerte. Sie ist einer der häufigsten Gründe für schwere Sehstörungen bis hin zur Erblindung. „Ein Grauer Star erschwert nicht nur das Erkennen, sondern auch die Behandlung einer Retinopathie, die gewöhnlich mit Laserstrahlen erfolgt“, so Schönfeld.

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