Auch für Diabetiker ist eine Urlaubsreise kein unüberwindbares Hindernis. So unternimmt jeder zweite Diabetiker (50,3%) Urlaubsreisen. Doch sind dann spezielle Vorsorgemaßnahmen nötig, wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins „Diabetes Ratgeber“ ergab. Jeder vierte befragte Diabetiker (24,9%) versorgt sich auf Reisen mit deutlich mehr Teststreifen und Insulin als eigentlich benötigt. Jeder Fünfte (20,5%) nimmt ein Ersatzmessgerät, Ersatz-Pens oder -Spritzen mit.

Rund jeder Sechste (16,5 %) klärt vorab mit seinem Arzt die Notwendigkeit speziell für Diabetiker wichtiger Reiseimpfungen, fast ebenso viele (15,5%) tragen für Sicherheitskontrollen ein Attest bei sich, das bescheinigt, dass Medikamente und Material zur Blutzuckermessung mitgeführt werden müssen. Geht die Reise in andere Klimazonen, achtet zumindest jeder zehnte Befragte (10,9%) auf die richtige Lagerung des Insulins. Doch nur 7,3% fragen ihren Arzt, wie sie sich bei Zeitverschiebungen verhalten sollen, z.B. wegen der damit verbundenen Veränderungen des Insulinbedarfs. Und 6,4% erkundigen sich beim Hersteller, welchen Namen ihr Insulinpräparat im Ausland hat, falls sie ein Ersatzmedikament benötigten.

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