Die Auflistung möglicher Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel sind einer der Gründe, warum Patienten ihr Medikament nicht nehmen. Doch was bedeutet überhaupt, eine Nebenwirkung komme „häufig“ vor? Auch Experten haben Probleme mit der korrekten Definition, berichtet das Apothekenmagazin „Baby und Familie“.

Eine Umfrage der Universität Lübeck unter 1000 Ärzten, Apothekern und Juristen zeigte, wie unsicher selbst Fachleute sind: Eine „häufige“ Nebenwirkung trete bei sechs von zehn Anwendern auf, gaben Mediziner im Durchschnitt an, viele Apotheker schätzten fünf von zehn. Tatsächlich ist bei einer häufigen Nebenwirkung nur bis zu jeder Zehnte betroffen.

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