Handflächen reiben und die Ballen locker auf die Augen legen – und entspannen. Wer einen anstrengenden Arbeitsalltag hat oder Sport treibt, konzentriert sich oft zu sehr auf die Leistung. Doch ist es der Ausgleich, der das Gleichgewicht in Körper und Seele wiederherstellt: Jeder sollte sich daher gezielt um die eigene Entspannung kümmern, da sie sich nicht einfach nebenher oder automatisch abends auf der Couch einstellt. „Es gibt unterschiedliche Techniken, die allesamt zum selben Ziel führen, um zu sich selbst zu kommen, ruhig und gelassen zu werden“, erklärt Professor Norbert Fessler von der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Blick nach innen: Wie gedankliche Entspannung gelingt

Als Ausgleichsübung zu körperlichen Anstrengungen und zum Arbeitsalltag eignen sich zum Beispiel Nordic Walking, eine Runde auf dem Rad, Hatha-Yoga oder Feldenkrais. Doch gibt es auch Übungen, die sich leicht zwischendurch im Büro ausführen lassen, wie den Sonnenaufgang: Die Arme vor der Brust kreuzen, einatmend seitlich in einem großen Bogen nach oben führen. Ausatmend langsam wieder nach unten führen. Doch auch der Blick nach innen hilft bei der bewussten Entspannung. Dabei gedanklich von den Füßen bis zum Kopf wandern, und bei jedem Körperteil für einige ruhige und fließende Atemzüge innehalten und spüren: Was hat sich verändert? Wie fühlt sich dieser Teil nun an?

Entspannungsübungen zum Nachmachen

Solche und weitere Übungen zur Entspannung hat Klaus Bös, emeritierter Sportwissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit der „Apotheken Umschau“ entwickelt. Sein Credo: „Entspannen gehört ganz fest in jedes ausgewogene Fitnessprogramm, auch wenn es für manchen paradox klingen mag.“ Mit dem 12-Wochen-Programm können Leserinnen und Leser der aktuellen Ausgabe des Gesundheitsmagazins gezielt lernen, Entspannung zu praktizieren.

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