Der Blutkreislauf ist das Versorgungssystem des menschlichen Körpers. 75 Prozent dieses Systems bestehen aus einem feinen Netzwerk kleinster Mikrogefäße. Sie versorgen das Gewebe und die Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff. Gleichzeitig werden Stoffwechsel- und Abbauprodukte abtransportiert und entsorgt. Ist die Mikrozirkulation gestört, beeinträchtigt dies die Funktions- und Leistungsfähigkeit der betroffenen Körperzellen und der von diesen Zellen gebildeten Organsysteme. Die kostenlose Broschüre „Mikrozirkulation – Die Bedeutung kleinster Gefäße für gesunde Durchblutung“ vom Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV zeigt auf, wie jeder aktiv zur Verbesserung der Gefäßgesundheit und zu einem gut funktionierenden Blutkreislauf beitragen kann.

Durchblutung kleinster Gefäße gezielt anregen

Beste Bedingungen für einen ungestörten Blutfluss sind freie und elastische Gefäße. Krankhafte oder altersbedingte Prozesse können die Gefäße schädigen, so dass die Durchblutung zunehmend beeinträchtigt wird. Werden die Zellen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt, sinkt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Weitere Folgen können Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine erhöhte Infekt- und Stressanfälligkeit sein.

Gesunder Lebensstil unterstützt Gefäßgesundheit

„Die Bedeutung der kleinsten Gefäße und der Einfluss einer funktionierenden Mikrozirkulation auf unsere Gesundheit wird unterschätzt. Jeder kann jedoch etwas dafür tun, damit seine Arterien und Venen länger fit bleiben“, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des BGV, und empfiehlt regelmäßige körperliche Betätigung. Insbesondere Ausdauersportarten wie Wandern, Schwimmen oder Joggen, aber auch Gartenarbeit oder regelmäßige Spaziergänge wirken sich positiv aus. „Sinnvoll ist zudem eine ausgewogene Ernährung, am besten mediterrane Kost mit wenig tierischen Fetten“, so Hackler.

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