Appetitmangel, Schluckprobleme oder Demenz:Wer krank ist, braucht oft angepasstes Essen und besondere Zuwendung. Die aktuelle Ausgabe des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ gibt Pflegenden wichtige Tipps, was sie jetzt tun können, um die Betroffenen so gut wie möglich zu unterstützen.

Grundsätzlich sollte man das, was die Menschen noch selbst tun können, sie auch selbst machen lassen. Auch, wenn das bedeutet, dass man dann vielleicht mit den Fingern isst, statt mit Messer und Gabel – zu viel Etikette muss nicht sein. Ein schön gedeckter Tisch macht trotzdem Appetit, genauso wie buntes Obst und Gemüse und viele Kräuter. Bei Schluckproblemen statt Nudelsuppe lieber pürierte Gemüsesuppe, statt Fleisch besser Fisch ohne Gräten und statt Reis lieber Kartoffeln bieten. Auch eine aufrechte Haltung beim Essen beugt Verschlucken vor.

Lieber keine Blumen auf dem Tisch

Bei Demenz ist es wichtig, regelmäßig etwas zu trinken zu reichen. Lieblingsgerichte, die der Kranke kennt, geben ihm Sicherheit. Blumen sollte man lieber nicht als Dekoration einsetzen, da sie mit Essen verwechselt werden können. Wenn jemand nicht mehr weiß, was am gedeckten Tisch zu tun ist, kann man sich gegenübersetzen und es vormachen. Und: Auf Extrawünsche darf eingegangen werden! Noch mehr Tipps gibt es in der aktuellen Ausgabe des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“.

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