Oft ist ungesundes Naschen reine Gewohnheit. Mit ein paar Tipps ist es ganz leicht, Zucker einzusparen. Zucker ist Nahrung für das Gehirn, hieß es früher oft. Denn: Das Kohlenhydrat Glukose, das auch in Haushaltszucker steckt, ist der wichtigste Energielieferant unseres Körpers. Für alle, die Süßes lieben, ist das aber keine gute Nachricht. Denn um geistig fit zu bleiben, brauchen wir keinen extra Zucker. „Unser Körper stellt selbst Glukose her: aus anderen Kohlenhydraten in Nahrungsmitteln wie Brot und Obst und notfalls sogar aus Eiweiß und Fett“, erklärt Dr. Stefan Kabisch, Studienarzt an der Klinik für Endokrinologie, Stoffwechsel und Ernährungsmedizin an der Berliner Charité in der aktuellen Ausgabe des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“.

Menschen ab 65 sollten höchstens zehn Prozent des täglichen Energiebedarfs mit freiem Zucker decken. Das entspricht 40 Gramm für Frauen und 50 Gramm für Männer. Wie das gelingt? Limo, Saft und Nektar gegen Wasser und ungesüßten Tee tauschen, keine Fertigprodukte kaufen, auf die Nähwert-Ampel achten und den kleinen Hunger zwischendurch mit Nüssen, einem Ei, Gemüsesticks oder Obst stillen. Was auch hilft: ein bis zwei Wochen Zuckerverzicht. Danach reagieren die Geschmacksnerven wieder sensibel auf Zucker.

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