Die ersten Bäume blühen schon – doch nicht jeder freut sich über diese Frühlingsboten. Denn für Allergiker ist jetzt Heuschnupfen-Saison, die viele bis in den Oktober plagt. Was bei ausgeprägten Beschwerden helfen kann: kortisonhaltige Nasensprays aus der Apotheke. Und die sind oft besser als ihr Ruf, denn die Präparate stoppen allergische Entzündungen, kaum etwas von dem Wirkstoff gelangt in die Blutbahn: „Für die meisten Patienten sind kortisonhaltige Nasensprays während der Pollensaison gut verträglich“, erklärt Carole Holzhäuer, die in Ansbach eine Apotheke führt im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Rezeptfrei bei nachgewiesener Allergie

Präparate mit drei verschiedenen Kortison-Wirkstoffen sind von der Rezeptpflicht entbunden. Voraussetzung, dass Apothekerinnen und Apotheker diese Mittel ohne Rezept abgeben dürfen, ist eine nachgewiesene Pollenallergie. Wichtiger Tipp: Erst schnäuzen, dann das Nasenspray benutzen.

Bei leichten bis moderaten Beschwerden der Nase helfen Antihistaminika. Es gibt sie als Sprays, Tropfen, und Tabletten. „Antihistamin-Tabletten und -Tropfen können jedoch müde machen“, sagt Carole Holzhäuer. Hier müssen Autofahrer besonders vorsichtig sein.

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