Anlässlich des Tages der gesunden Ernährung weisen Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) darauf hin, dass Herzpatienten neben gesunder Lebensweise von der zielgerichteten Versorgung mit Biofaktoren wie Magnesium, Vitamin D und B1 profitieren. Am 7. März 2022 findet zum 25. Mal der Tag der gesunden Ernährung statt. Es geht um Herzerkrankungen, die nach wie vor die häufigste Todesursache darstellen. Neben Risikofaktoren wie Stress, Übergewicht und Fehlernährung kann ein Mangel an Biofaktoren wie Magnesium, Vitamin D und Vitamin B1 negative Auswirkungen auf Herzerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen ausüben.

Welche Rolle spielt Magnesium?

Als natürlicher Calciumantagonist wirkt Magnesium gefäßerweiternd und blutdrucksenkend, kann die Herzfrequenz normalisieren und Herzmuskelgewebe schützen. „Zahlreiche Studien zeigen, dass Magnesium einen positiven Einfluss auf Bluthochdruck hat“, betont Prof. Dr. med. Klaus Kisters, einer der Experten der GfB.

Ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt, gegebenenfalls durch Magnesiumsupplemente, kann sich auch günstig auf Lebensqualität und Lebenserwartung von Patienten mit Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen auswirken.

Was bewirken die Vitamine D und B1?

Ein Vitamin-D-Mangel gilt als Risikofaktor für die Entwicklung von Bluthochdruck, Herzschwäche, Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod. Der Biofaktor Vitamin B1 spielt ebenfalls eine Rolle im Bereich Herzerkrankungen, speziell bei Herzschwäche. Zu den Ursachen für einen Mangel zählt die Einnahme von Entwässerungstabletten, die zum Vitamin-B1-Mangel führen können, der wiederum das Risiko für eine Herzschwäche erhöht.

Warum ein gesundes Herz Biofaktoren braucht

Insbesondere bei Patienten mit Herzerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzschwäche und Rhythmusstörungen ist ein Mangel an Biofaktoren wie Magnesium, Vitamin D und Vitamin B1 dringend zu vermeiden, um Folgeschäden und eine Minderung der Lebensqualität zu reduzieren – so das klare Statement der Wissenschaftler der GfB.

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