Bewegung ist für Kinder gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig: Denn sie lernen dabei nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern es geht auch um die Entwicklung der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens, das Schärfen der Sinne und die Wahrnehmung des eigenen Körpers. Und dabei spielen auch die Eltern eine wichtige Rolle – denn Kleinkinder imitieren deren Verhalten. Und wenn Mama und Papa Sportmuffel sind? Kein Problem, schreibt das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Ein „sportliches Vorbild“ kann man nämlich trotzdem ganz einfach sein:„Gerade bei kleinen Kindern muss es kein Sport sein, es geht um spielerisches Erleben, ob draußen in der Natur oder auch im Wohnzimmer. Man kann mit Bällen spielen, toben und turnen – dafür muss man keine bestimmte Technik oder Fertigkeit beherrschen“, sagt Anne Reimers, Sportwissenschaftlerin an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Ideen für spielerische Bewegung

Bei ganz kleinen Kindern kann man zum Beispiel mit dem Lieblings-Stofftier winken und es so zum Greifen animieren. Etwas größere Kinder können die Eltern dazu auffordern, die Bewegungen von Tieren nachzuahmen. Auch das Erledigen von Aufgaben beim Waldspaziergang – etwa das Balancieren über einen Baumstamm – macht großen Spaß. Ein Spiel für mehrere Kinder ab 4 Jahren: Sagen Sie eine Farbe und eine Tätigkeit an, zum Beispiel „Rot: auf einem Bein stehen“, „Gelb: auf den Boden setzen“. Kinder, die ein Kleidungsstück in der entsprechenden Farbe tragen, müssen die angesagte Tätigkeit ausführen. Noch mehr Ideen gibt es unter kinderturnstiftung-bw.de/babys-in-bewegung/.

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