Die Sommerferien sind in vielen Teilen von Deutschland bereits gestartet, in anderen stehen sie vor der Tür. Nachdem die Corona-Pandemie die Reiseplanungen in den letzten zwei Jahren ausgebremst hat, kann es in diesem Jahr endlich wieder losgehen.

Um entspannt in den Urlaub starten zu können, sollte man sich schon vor Reiseantritt damit auseinandersetzen, was im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung passiert. Wo finde ich schnell ärztliche Hilfe? Wie komme ich an Medikamente? Welche Kosten kommen auf mich zu? Um auf all diese wichtigen Fragen schnell eine Antwort zu bekommen, gehört die Auslandsreisekrankenversicherung für den Fall der Fälle genauso ins Gepäck, wie die Badehose oder Wanderschuhe.

Die „Klassiker“ bleiben: Das sind die häufigsten Erkrankungen im Urlaub

Dass auch in Zeiten von Corona nicht Covid-19 die dominierende Krankheit im Urlaub darstellt, sondern die alt bekannten „Urlaubs-Klassiker“ weiterhin die häufigsten unerwünschten Begleiter während des Auslandsaufenthaltes sind, zeigt eine repräsentative Umfrage von AXA. Den klassischen Sonnenbrand hatte fast die Hälfte der befragten Urlauber:innen (48 Prozent) schon einmal, gefolgt von Insektenstichen (36 Prozent) und Magen-Darm-Erkrankungen (30 Prozent). Sonnencreme und Insektenspray sollten bei der Urlaubsvorbereitung also ganz oben auf dem Zettel stehen.

„Wir sehen in der Urlaubssaison häufig Magen-Darm-Erkrankungen, Schnittwunden, Ausschläge und Insektenstiche. Hier kann eine Hausapotheke oft schon helfen. Im Wanderurlaub kann es aber auch öfter mal zu einem Bänderriss oder Knochenbruch kommen. Dann ist eine schnelle ärztliche Versorgung natürlich besonders wichtig“, bestätigt Bettina Dillmann, Expertin für Auslandsreisekrankenversicherung, die Umfrageergebnisse von AXA.

Grundsätzlich ist eine Erkrankung im Urlaub keine Seltenheit, vielmehr sollte vor jeder Reise die Eventualität einer Krankheit mindestens eingeplant sein – so kommt es nicht zu bösen Überraschungen. Die Umfrage von AXA zeigt: Fast drei Viertel (70 Prozent) der Bundesbürger:innen waren im Urlaub schon erkrankt, nur 40 Prozent haben dabei im Ausland medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Der Gang zu Arzt und Ärztin oder ins Krankenhaus wird lieber verschoben – gleich dem Motto: So schlimm wird es schon nicht sein.

Gerade junge Menschen verreisen häufig, ohne eine grundlegende Absicherung für den Krankheitsfall dabei zu haben. Dabei braucht es gar nicht viel – eine kleine Hausapotheke im Reisegepäck ist ein erster, wichtiger Schritt.

„Ich empfehle allen Urlauber:innen, Pflaster, eine kühlende Salbe bei Sonnenbrand und Insektenstichen und auch ein Medikament bei Magen-Darm-Erkrankungen einzupacken. Diese Reiseapotheke findet auch im kleinsten Koffer Platz.“, rät Bettina Dillmann.

Für schwerwiegendere Verletzungen oder Beschwerden muss im Zweifelsfall das Krankenhaus vor Ort aufgesucht werden. Wer hier eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen hat, ist auf eventuell hohe Kosten vorbereitet und kann sorgenfrei in die Ferien starten.

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