Das Wichtigste vorweg: Wer den Verdacht hat, Lebensmittel mit Gluten nicht gut zu vertragen, sollte Kontakt zum Arzt oder zur Ärztin aufnehmen und sich nicht auf Verdacht hin glutenfrei ernähren. Denn das Klebereiweiß ist nicht generell ungesund. Die aktuelle Ausgabe des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ klärt die wichtigsten Fragen zur glutenfreien Ernährung. Zum Beispiel: Wie finde ich heraus, ob ich eine Zöliakie habe?

Die Antwort: Nur etwa ein Prozent der Menschen hat eine schwere Glutenunverträglichkeit. „Bevor man auf eigene Faust Gluten vermeidet, sollte man eine Zöliakie unbedingt sicher ausschließen lassen“, sagt die Münchner Ernährungstherapeutin Dr. Imke Reese. Die Untersuchungen sollten in einer Phase erfolgen, in der man normal isst. Um die Diagnose zu stellen, wird ein Bluttest auf Antikörper und auf das körpereigene Enzym Transglutaminase vorgenommen. Bei auffälligen Werten wird die Diagnose mithilfe einer Spiegelung des Magens und des angrenzenden Zwölffingerdarms gesichert.

Eine weitere wichtige Frage: Wie finde ich heraus, ob ich auf Weizen allergisch bin oder empfindlich darauf reagiere? Auf die Spur einer möglichen Weizenallergie kommt man mittels eines Beschwerdetagebuchs. Wichtig ist, auch Beschwerden zu notieren, die erst Stunden nach dem Verzehr auftreten, was bei atypischen Weizenallergien der Fall sein kann. Danach folgt der Test auf spezifische IgE-Antikörper und ein Hauttest.

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