Die schönste Zeit des Jahres beginnt manchmal ganz schön lästig, wenn sich die Reiseübelkeit meldet. Hausarzt Dr. Uli Schmucker erklärt in der aktuellen Ausgabe des „HausArzt-PatientenMagazins“, woher das Phänomen eigentlich kommt – und was jetzt hilft.

Die Ursache sind widersprüchliche Informationen der Sinnesorgane: Das Gleichgewichtsorgan registriert Bewegung, wenn wir während einer Autofahrt auf kurvigen Straßen unterwegs sind. Schauen wir dabei aufs Handy, nehmen die Augen Stillstand wahr. Das überfordert das Gehirn – mit der Folge, dass es zu Schwindel und Schweißausbrüchen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Blässe kommt.

Bei ersten Anzeichen gegensteuern

Was hilft: Bei den ersten Anzeichen wie Kopfschmerz und verstärktem Speichelfluss gegensteuern und den Blick in die Ferne richten. Vor der Abreise eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen und Alkohol und Zigaretten meiden. Auch ein Kaugummi eine halbe Stunde vor Fahrtantritt oder ein Dragee gegen Reiseübelkeit können hilfreich sein, bei Kindern nur in Abstimmung mit Arzt oder Ärztin. Dr. Schmucker erklärt, dass auch pflanzliche Präparate mit Ingwer oder Artischocke beruhigen können, genauso wie homöopathische Präparate oder Akupressur-Armbänder.

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