Wie können Pflegebedürftige vor den immer stärker steigenden Kosten geschützt werden? Eine Studie der Rating-Agentur Assekurata zeigt: Für das Demografie-Problem der Pflege gibt es stabile Lösungen durch kapitalgedeckte Vorsorge. Die Preis-Leistungs-Analyse von Pflegezusatzversicherungen ergibt: Eigenanteile an den Pflegekosten lassen sich zu moderaten Beiträgen absichern.

Über 2.800 Euro pro Monat müssen Pflegebedürftige im Schnitt für die stationäre Versorgung aus eigener Tasche zahlen – Tendenz steigend. Doch bereits heute stehen gute und bezahlbare Lösungen für die private Vorsorge zur Verfügung, um diese Pflege-Lücke zu schließen. Das belegt eine aktuelle Marktanalyse der Rating-Agentur Assekurata, die im Auftrag des PKV-Verbands das Angebot von Pflegezusatzversicherungen untersucht hat.

Volle Absicherung der Pflegekosten schon ab 30 Euro/Monat

Die reinen Pflegekosten bei stationärer Unterbringung betragen derzeit 1.431 Euro pro Monat (Bundesdurchschnitt laut PKV-Pflegedatenbank). Die Absicherung durch ein monatliches Pflegegeld von 1.400 Euro gibt es z.B. bei Versicherungsbeginn mit Alter 25 schon ab 30 Euro im Monat, für 35-Jährige ab 45 Euro und für 45-Jährige ab 67 Euro. Die Studie zeigt: Je früher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie auch in der Gesamtlaufzeit.

Ende Mai werden die Ergebnisse der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eingesetzten Expertenkommission zur Pflegefinanzierung erwartet. Dazu erklärt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther: „Noch reicht die Zeit, um vorzusorgen, bevor unserer alternden Gesellschaft die Pflegekosten über den Kopf wachsen. Aber die Politik muss endlich anfangen, die zusätzliche kapitalgedeckte Eigenvorsorge zu stärken. Nur so können wir die Steuer- und Beitragszahler vor Überlastung schützen.“

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