Weltweit sind etwa 55 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl voraussichtlich auf über 139 Millionen Erkrankte ansteigen. Nach neuesten Berechnungen leben allein in Deutschland derzeit rund 1,84 Millionen Menschen mit einer demenziellen Krankheit, wovon Alzheimer die am häufigsten auftretende Form der Demenz darstellt.

Der Welt-Alzheimertag wurde 1994 von Alzheimer’s Disease International gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen. Seitdem finden am 21. September jeden Jahres in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt. Dies, um die Öffentlichkeit auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen aufmerksam zu machen. Auch die Promedica Gruppe fühlt sich dieser Herausforderung zutiefst verbunden und verpflichtet.

Demenz, ein schleichender Prozess

Die Krankheit entsteht nicht plötzlich, sie entwickelt sich schleichend. Besonders anfangs gibt es auch oft noch viele klare Momente. Im Laufe der Zeit aber kann Demenz auch dazu führen, dass der erkrankte Mensch selbst seine engsten Angehörigen nicht mehr erkennt und sich sein Wesen total verändert. „Mit diesen Veränderungen umzugehen, das bereitet vielen Angehörigen deutliche Probleme. Außenstehende, wie zum Beispiel ausgebildete Betreuungskräfte, kommen damit oft besser zurecht,“ weiß Andreas Stammler, Promedica Partner im Bergischen Land, aus Erfahrung zu berichten.

„Aufgrund der Betreuung für meine demenziell erkrankten Angehörigen habe ich alle Alltagsprobleme in dieser Situation selber erfahren. Auch ich erlebte, wie wichtig der Verbleib des erkrankten Menschen in den vertrauten und als sicher erlebten vier Wänden empfunden wird. Ich habe aber auch erleben dürfen, wie elementar wichtig strukturierte Tagesabläufe und die Formen der Unterstützung im eigenen Zuhause sein können. Alle Möglichkeiten der Hilfeleistungen durch stundenweise Betreuung, Tagespflege, den ambulanten Pflegedienst, oder durch Hilfsmittel, bis hin zur Kommunikation mit Kranken- und Pflegekassen, habe ich durch persönliche Erfahrungen im Detail kennengelernt und für meine Familie organisiert“, so Stammler.

Professionelle Unterstützung im ländlichen Raum häufig kaum verfügbar

Jede Betreuungssituation sei individuell aufgestellt. Doch die Unterstützung durch den ambulanten Pflegedienst oder andere Organisationen ist zeitlich oft nicht ausreichend. Im ländlichen Raum fehle es zudem häufig ganz an professioneller Unterstützung, beziehungsweise sei sie schwer verfügbar. Genau hier biete sich eine individuelle Betreuung als 1:1 Lösung an. So wird den oft alleinstehenden Senioren der Wunsch erfüllt, zu Hause bleiben zu können. Damit werde auch eine Entlastung für die Angehörigen sichergestellt.

„Mir ist eine individuelle und umfassende Beratung meiner Klienten zu allen Fragen rund um die Betreuung im eigenen Zuhause sehr wichtig, da die vielen Möglichkeiten, auch der Finanzierung, oftmals unbekannt sind. In jedem Fall sind sich alle Experten einig, dass demenziell erkrankte Menschen in der häuslichen Umgebung stärker aktiviert und mobilisiert werden können als in einem Pflegeheim“, berichtet Andreas Stammler aus seinen langjährigen Erfahrungen.

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