Wenn der Mann im Frühling feststellt, dass das Lieblingshemd am Bauch spannt, weil sich übermäßig viel Bauchfett angesammelt hat, ist ein ungesunder Lebensstil möglicherweise nicht der einzige Grund. Auch ein Mangel des „Königshormons des Mannes“ – Testosteron – kann dafür verantwortlich sein. Das Sexualhormon spielt für die Männergesundheit eine zentrale Rolle. Neben Muskelaufbau und Potenz beeinflusst Testosteron auch viele andere Funktionen im Körper. Ein Testosteronmangel kann zu Libidoverlust, Antriebsschwäche, Konzentrationsproblemen oder depressiven Verstimmungen führen. Auch Übergewicht, Bluthochdruck oder Fettwechselstörungen können Anzeichen dafür sein. Unter www.testocheck.de finden Betroffene einen kostenlosen, anonymen Online-Selbsttest. Weist das Testergebnis auf einen Testosteronmangel hin, sollte der Testosteronspiegel ärztlich überprüft werden.
Beim Wort Testosteron denkt „Mann“ sofort an Muskeln und Potenz. Das ist auch durchaus berechtigt, denn das Sexualhormon des Mannes ist für sexuelle und körperliche Funktionen zuständig. Doch nicht nur das: Das „Königshormon“ ist ebenso stoffwechselaktiv und wirkt sich zudem auf das psychische Wohlbefinden des Mannes aus. Ein Testosteronmangel kann sich in verschiedenen, teilweise unspezifischen Beschwerden äußern: Libidoverlust, Erektionsproblemen, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, Muskelschwund sowie Körperfettzunahme, insbesondere am Bauch („Bierbauch“). Darüber hinaus kommt ein Testosteronmangel in Deutschland häufiger vor als viele denken. Etwa jeder vierte Mann um die 60 ist davon betroffen. Aber auch deutlich jüngere Männer können einen symptomatischen Testosteronmangel entwickeln.
Besonders tückisch wird es, wenn ein Testosteronmangel auf das metabolische Syndrom trifft. Das metabolische Syndrom wird auch als das „tödliche Quartett“ bezeichnet, das eine Kombination aus zu viel Bauchfett, Bluthochdruck, Fettwechselstörungen und einem gestörten Zuckerstoffwechsel ist. Ist zusätzlich das Testosteron erniedrigt, kann ein Teufelskreis entstehen, da Testosteron benötigt wird, um Körperfett abzubauen. Andererseits schütten Zellen aus dem Bauchfett (medizinisch: Viszeralfett) Botenstoffe aus, die die Testosteronproduktion hemmen. Zudem wird im Viszeralfett vorhandenes Testosteron vermehrt in das weibliche Sexualhormon Estradiol umgewandelt. Aufgrund des Testosteronmangels sind Betroffene oft antriebslos und erschöpft, was wiederum das Abnehmen erschwert. Dieser Teufelskreis lässt sich nur schwer durchbrechen.
Männer mit Verdacht auf einen Testosteronmangel können auf www.testocheck.de einen anonymen, kostenlosen Online-Selbsttest machen. Anhand weniger Fragen wird das Risiko für einen Testosteronmangel ermittelt. Weist das Ergebnis auf einen Mangel hin, sollte der Betroffene zeitnah eine hausärztliche, urologische oder andrologische Praxis aufsuchen.
Die gute Nachricht: Testosteronmangel lässt sich gut und einfach behandeln
Mittels zweier Blutbestimmungen vor 10 Uhr morgens kann überprüft werden, ob ein Testosteronmangel vorliegt. Wenn die Werte zweimal erniedrigt sind und zudem langanhaltende Symptome eines Testosteronmangels vorliegen, kann eine Testosterontherapie verordnet werden. In Deutschland gibt es hierfür Testosteron-Gele, die einmal täglich vom Patienten selbst auf die Haut aufgetragen werden, sowie kurz- oder langwirksame Testosteronspritzen, die alle 2 bis 3 bzw. alle 10 bis 14 Wochen in einer Arztpraxis verabreicht werden müssen. Innerhalb weniger Wochen bis Monate können sich die Symptome unter der Therapie bessern oder sogar ganz verschwinden – und den Teufelskreis durchbrechen. Am effektivsten geschieht dies in Kombination mit Lifestyle-Veränderungen (Ernährung, Bewegung).
Fazit: Ein Testosteronmangel kann zahlreiche, zum Teil unspezifische Symptome hervorrufen. Hat der Mann zusätzlich ein metabolisches Syndrom und insbesondere zu viel Bauchfett, kann ein anonymer Online-Selbsttest auf www.testocheck.de helfen. Weist das Testergebnis auf einen Mangel hin, sollten Betroffene ihren Testosteronspiegel in einer Arztpraxis überprüfen lassen. Bei bestätigter Diagnose kann eine Testosterontherapie verordnet werden, die die Symptome meist lindert oder ganz verschwinden lässt und die Lebensqualität wieder erhöht.
