Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant, patentgeschützte Blutverdünner mit bereits vereinbarten Erstattungspreisen in eine Festbetragsgruppe einzuordnen. Pharma Deutschland sieht darin eine gravierende Aushöhlung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) und warnt vor weitreichenden Folgen für die Arzneimittelversorgung in Deutschland.
Ausgabenexplosion bei den patentgeschützten Arzneimitteln stoppen
Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel steigen kontinuierlich und bilden mit gut 55 Milliarden Euro (2024) mittlerweile den zweitgrößten Ausgabenblock in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der wesentliche Grund für diese Ausgabenexplosion ist der zum Teil massive Kostenanstieg bei den patentgeschützten Arzneimitteln. Sie stehen zwar nur für rund 11 Prozent der verordneten Menge, verursachen aber rund […]

