In Deutschland verzeichnet das Robert Koch-Institut (RKI) ein anhaltend hohes Infektionsgeschehen: 2025 wurden der Behörde rund 17.500 Hepatitis-B-Fälle gemeldet [4]. Trotz dieser hohen Fallzahlen ist das Wissen über diese Infektion in der deutschen Bevölkerung lückenhaft: 76 % bewerten ihre Kenntnisse als sehr schlecht, schlecht oder weniger gut [1]. Das zeigen die Ergebnisse zweier von GSK […]
Welttag gegen das Ertrinken: DLRG sieht Lücken in der Präventionsarbeit
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO ertrinken weltweit jedes Jahr mehr als 300.000 Menschen. Der von den Vereinten Nationen eingeführte Welttag der Prävention gegen das Ertrinken (World Drowning Prevention Day) erinnert am 25. Juli an diese Opfer und mahnt größere Anstrengungen der Staaten im Kampf gegen den nassen Tod an. In der Präventionsarbeit besteht reichlich Luft […]
Schlaganfall: 80 Prozent leiden unter unsichtbaren Folgen
Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Planungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen wie Reizbarkeit oder Depression und schnelle Erschöpfung. Fachleute gehen davon aus, dass vier von fünf Schlaganfall-Betroffenen unter neuropsychologischen Störungen leiden. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam.
Mukoviszidose ist unsichtbar – wir machen sie sichtbar
Der Mai ist in Deutschland der Aktionsmonat für Mukoviszidose (Cystische Fibrose, CF). Der Bundesverband Mukoviszidose e.V. nutzt diesen Anlass, um die seltene Stoffwechselerkrankung sichtbar zu machen. Denn den meisten Menschen mit CF sieht man ihre unheilbare Krankheit nicht an. Dies führt häufig dazu, dass Betroffene nicht ernst genommen oder mit Vorurteilen konfrontiert werden. Der Mukoviszidose […]
Schlaganfall-Hilfe wird ihre Reichweite vergrößern
1,6 Millionen Menschen suchten 2025 Rat auf der Website der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Heute stellte die 1993 von Liz Mohn gegründete Stiftung ihren Jahresbericht vor – und damit auch ihre ambitionierten Ziele für 2026.
Endokrine Orbitopathie (EO): Sichtbare Veränderungen, unsichtbare Belastungen
Eine Diagnose, die viele zunächst verunsichert: Endokrine Orbitopathie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die die Augenhöhle betrifft und sowohl sichtbare als auch unsichtbare Beschwerden verursachen kann.[3] Veränderungen im Aussehen, Sehstörungen oder Schmerzen – all das kann den Alltag der Erkrankten erheblich beeinflussen.[4,5] Weltweit leben Menschen mit endokriner Orbitopathie – jede und jeder mit einer eigenen Geschichte. […]
Umfrage zum Welt-Parkinson-Tag: Fast jeder Zweite fühlt sich über Parkinson-Früherkennung schlecht informiert, nur jeder Fünfte kennt Frühsymptome
Wie gut kennen die Deutschen Parkinson wirklich? Der erste Parkinson Awareness Monitor, eine repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 1.000 Menschen in Deutschland, zeigt: Die Bereitschaft zur Früherkennung ist überwältigend – aber das Wissen über die Erkrankung bleibt lückenhaft. Die Studie wurde vom Biotech-Unternehmen MODAG in Auftrag gegeben. Anlass ist der Welt-Parkinson-Tag am 11. April.
Welthämophilietag 2026: Diagnose ist der erste Schritt zur Behandlung
Die genetische Blutgerinnungsstörung Hämophilie A betrifft Kinder von Geburt an. Die Erkrankung beruht auf einem Mangel oder einer eingeschränkten Funktion des Blutgerinnungsfaktors VIII. Blutungen können hierdurch länger anhalten und schwerer zu stillen sein. Unbehandelt können lebensbedrohliche innere Blutungen und dauerhafte Gelenkschäden die Folge sein. Um Betroffene von Beginn an so gut wie möglich zu schützen, […]
Mehr Kinder und Jugendliche mit Autismus
Immer mehr Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland erhalten die Diagnose Autismus. Das zeigt eine aktuelle Datenanalyse der hkk Krankenkasse: Im Jahr 2024 lag die Betroffenenquote von Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den 0- bis 24-Jährigen bei 1,0 Prozent. Damit zeigt sich im Vergleich zu den Vorjahren ein moderater, aber kontinuierlicher Anstieg: 2023 lag die Prävalenz […]
Bis zu vier Millionen Frauen in Deutschland sind von Endometriose betroffen
Unzureichendes Wissen über die chronische Krankheit führt zu späteren Diagnosen und persönlichem Leid – das hat auch wirtschaftliche Folgen. Hoffnung bieten evidenzbasierte Aufklärung und neue wissenschaftliche Methoden, Symptome gezielt einzuordnen – damit ist der Grundstein für eine bessere Versorgungsqualität gelegt. Eine gendersensible Medizin kann die Qualität von Diagnostik und Therapie verbessern sowie Fehldiagnosen reduzieren.









