Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (BStabG) gefährdet die Versorgung von Kindern mit Arzneimitteln. „Wer nur das Billigste will, verhindert, dass bekannte Wirkstoffe, die dringend auch für Kinder benötigt werden, kindgerecht weiterentwickelt und als Kinderarzneimittel zugelassen werden können“, kritisiert der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Dr. Kai Joachimsen. Die Versorgung mit Kinderarzneimitteln sei seit langem unzureichend. […]
Mehr als Erschöpfung: Osteopathie als unterstützender Ansatz bei ME/CFS – Internationaler ME/CFS-Tag am 12. Mai
Anlässlich des Internationalen ME/CFS-Tages am 12. Mai macht der Verband der Osteopathen Deutschland darauf aufmerksam, dass Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS) häufig unterversorgt sind – und ganzheitliche Medizin, darunter auch die Osteopathie, eine wichtige unterstützende Rolle spielen können.
Assistierte Telemedizin in Apotheken ab 1. Juli: Schiedsspruch macht den Weg frei
Ab dem 1. Juli 2026 könnten viele Patientinnen und Patienten die assistierte Telemedizin in Apotheken in Anspruch nehmen. Davon geht der Deutsche Apothekerverband (DAV) aus, nachdem jetzt ein notwendiges Schiedsverfahren die entsprechende Vergütung festgelegt hat. Laut Sozialgesetzbuch haben Versicherte einen Anspruch darauf.
Große Zustimmung zu Alkohol-, Tabak- und Zuckersteuer
Angesichts der angespannten Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen stoßen die Reformvorschläge der Expertenkommission in Teilen auf große Zustimmung bei den Versicherten. Zwei von drei gesetzlich Versicherten halten eine Erhöhung der Alkoholsteuer auf Spirituosen für sinnvoll, wie eine aktuelle Befragung von Deloitte zeigt. Auch eine höhere Tabaksteuer (59%) und die Einführung einer Steuer auf zuckergesüßte Getränke (52%) […]
Europäische Kommunalabwasserrichtlinie: Deutsche Arzneimittelhersteller gehen vor den Europäischen Gerichtshof in Berufung
Nachdem es das Europäische Gericht im Februar 2026 abgelehnt hatte, sich mit 14 Klagen europäischer Pharmaunternehmen inhaltlich zu befassen, haben fast alle Unternehmen Rechtsmittel eingelegt. Darunter sind auch 7 deutsche klagenden Pharmaunternehmen. Die Unternehmen wollen klären lassen, ob die erweiterte Herstellerverantwortung auf Humanarzneimittel in dieser Form überhaupt anwendbar ist.
Schlaganfall: 80 Prozent leiden unter unsichtbaren Folgen
Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Planungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen wie Reizbarkeit oder Depression und schnelle Erschöpfung. Fachleute gehen davon aus, dass vier von fünf Schlaganfall-Betroffenen unter neuropsychologischen Störungen leiden. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam.
Neuer Report: Globaler Hunger bleibt 2026 auf kritischem Niveau – Konflikte, Dürre und gekürzte Hilfen verschärfen Krise
Der weltweite Hunger wird auch im Jahr 2026 auf einem alarmierend hohen Niveau bleiben. Laut dem heute veröffentlichten Global Report on Food Crises 2026 verschärfen bewaffnete Konflikte, Dürren und massiv sinkende Hilfsfinanzierung die Ernährungsunsicherheit – insbesondere in fragilen Staaten.
Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen jetzt stärken
Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e.V. (BKJPP) haben sich heute mit Vorschlägen an die Politik gewandt, um die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken.
Schlaganfall-Hilfe wird ihre Reichweite vergrößern
1,6 Millionen Menschen suchten 2025 Rat auf der Website der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Heute stellte die 1993 von Liz Mohn gegründete Stiftung ihren Jahresbericht vor – und damit auch ihre ambitionierten Ziele für 2026.
Anstieg psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen ist alarmierend. Hilfe ist möglich
Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts waren psychische Erkrankungen im Jahr 2024 für 18,9 Prozent, also fast jede fünfte der stationären Krankenhausbehandlungen von 10- bis 19-Jährigen verantwortlich – ein Anstieg um 3,4 Prozent gegenüber 2023. Besonders häufig betroffen waren Depressionen, Angststörungen und Essstörungen, was auf eine wachsende psychische Belastung hinweist. PD Dr. med. Sara Sheikhzadeh, […]









