Sparen wird am Ende sehr teuer

Pharma Deutschland hat heute fristgerecht seine Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgelegt und kritisiert erneut insbesondere die fehlenden strukturellen Reformen und ausschließliche Fokussierung auf die Ausgabenseite, ohne die Konsequenzen dieser Maßnahmen auf die Einnahmenseite und wirtschaftliche Lage des Landes im Auge zu behalten.

Entwurf des GKV-Spargesetz übertrifft schlimmste Befürchtungen der Pharmaindustrie

Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) wird faktisch ausgehebelt. Der gestern Nachmittag veröffentlichte Referentenentwurf zum GKV-Spargesetz konterkariert die wirtschaftspolitische Zielsetzung der Bundesregierung und steht im diametralen Gegensatz zu den Ankündigungen zur Pharmastrategie.

Auch Pharmaindustrie, Apotheken und Ärzte müssen Sparbeiträge erbringen

Anlässlich der heutigen Anhörung zum „Sparpaket“ der schwarz-roten Koalition fordert der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jens Martin Hoyer, weitere Sparanstrengungen zur Stabilisierung der GKV-Beitragssätze: „Wir begrüßen die geplante Aussetzung der Meistbegünstigungsklausel im Krankenhausbereich für 2026. Diese müsste allerdings auf Dauer gestellt werden, denn eine einmalige Aussetzung reicht nicht zur nachhaltigen Stützung der GKV-Finanzen. Ohnehin erscheint der […]

Anteil der Arzneimittel an den GKV-Ausgaben bleibt stabil

Das Bundesministerium für Gesundheit bestätigt mit seiner Veröffentlichung über die GKV-Ausgaben für das Jahr 2024: Der Anstieg der Ausgaben im Arzneimittelbereich ist vor allem auf gesetzliche Maßnahmen zurückzuführen: Ab dem 1. Januar 2024 wurde der Herstellerabschlag für Fertigarzneimittel von zwölf auf sieben Prozent gesenkt, was zu höheren Medikamentenausgaben führt. Im Jahr 2023 war der Abschlag […]