Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordern Kommunen deutschlandweit dazu auf, Schulwege durch Tempo 30 sicherer zu machen. Diese Möglichkeit besteht seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung im Jahr 2024, sie wird bislang jedoch kaum genutzt. Nur 5 Prozent der Schulwege in Deutschland sind sicher – das hat ein Bericht des […]
Bundesregierung muss Naturschützer werden
Über 70 Prozent aller geschützten Lebensräume in Deutschland und 80 Prozent in Europa sind in einem schlechten Zustand. Täglich verschwinden Tier- und Pflanzenarten, Lebensräume werden zerstört oder zerschnitten, Böden versiegelt, Moore entwässert und Flüsse begradigt. Wir verlieren wichtige Leistungen der Natur: sauberes Wasser und saubere Luft, Bestäubung, fruchtbare Böden, Schutz vor Dürren und Überschwemmungen. Und […]
Messstationen melden deutschlandweit extrem hohe Ozonbelastung: Deutsche Umwelthilfe fordert Maßnahmen gegen Vorläuferstoffe aus Verkehr und industrieller Tierhaltung
Inmitten der aktuellen Hitzewelle meldeten Ozon-Messstationen am gestrigen Mittwoch in ganz Deutschland gefährlich hohe Werte. Die am stärksten belasteten Bundesländer waren Nordrhein-Westfalen (Spitzenwert: Marl, 223 µg/m³), Hessen (Spitzenwert: Frankfurt am Main, 176 µg/m³), Bayern (Spitzenwert: Neustadt an der Donau, 167 µg/m³), Niedersachsen (Spitzenwert: Braunschweig, 165 µg/m³) und Baden-Württemberg (Spitzenwert: Mannheim, 164 µg/m³). Deutschlandweit lagen die […]
Europa im Hitzekollaps: Wie sich Städte vor extremer Hitze schützen können
Kaum ist der Sommer da, jagt eine Hitzewelle die nächste: Laut aktuellen Wetterprognosen steht Europa wieder ein Hitzesommer mit Temperaturrekorden von bis zu 40 Grad bevor. Bereits 2024 erlebte Europa das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen1. Besonders hart trifft es dabei die dicht bebauten Innenstädte, die sich durch versiegelte Flächen und fehlende Verschattung rasch […]
Pollenallergie: Wege zur Minderung allergischer Belastungen
Es ist Pollensaison und damit leiden wieder viele Menschen unter Allergien. Der Klimawandel sowie steigende Luftschadstoffbelastungen können unsere Gesundheit ebenfalls beeinträchtigen. Expertinnen und Experten unterschiedlichster Disziplinen haben sich erstmals im VDI zu den Zusammenhängen dieser Umweltfaktoren ausgetauscht. Das Ergebnis ist die VDI-Handlungsempfehlung „Klimawandel – Luftqualität – Pollenallergie“.
Weniger Patientinnen und Patienten mit COPD: Gesundheitsatlas zeigt anhaltenden Rückgang der Lungenerkrankung
Der Anteil der Menschen ab 40 Jahren mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) ist von 2017 auf 2023 um knapp 10 Prozent zurückgegangen. Das zeigen aktuelle Daten, die heute im Gesundheitsatlas Deutschland des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) veröffentlicht worden sind.
Jeder dritte Deutsche erhält Diagnose Allergie
Gerade im Frühling hat sie Hochsaison: Die Volkskrankheit Allergie. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes hat mehr als jede dritte Person (36 Prozent) in Deutschland eine ärztlich diagnostizierte Allergie. Die häufigsten sind dabei den Angaben der Befragten zufolge die Pollenallergie (59 Prozent), umgangssprachlich auch als Heuschnupfen bezeichnet, und die Hausstaub- bzw. Milbenallergie (34 […]
Cocktail-Effekt in der Büroluft: Wenn Schadstoffe sich verstärken
Die Messergebnisse aus 100 Büros in Österreich zeigen klaren Handlungsbedarf auch für Deutschland auf. Warum gute Luft im Büro wichtig ist: Die Luftqualität in Büros beeinflusst nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Gesundheit der Mitarbeitenden. Trotz dieser Bedeutung wird das Raumklima oft vernachlässigt. Eine erstmalig in diesem Umfang in Mitteleuropa durchgeführte Messaktion der Plattform […]
Dicke belastet schmutzige Luft besonders
Adipösen Menschen schadet schlechte Luft mehr als Normalgewichtigen. Mit zunehmender Stickstoffdioxid- und Feinstaubkonzentration in der Außenluft lasse die Lungenfunktion nach, berichtet die „Apotheken Umschau“. Dieser Effekt sei bei übergewichtigen Menschen besonders stark, habe eine Studie mit Daten von 7613 Teilnehmern aus acht europäischen Ländern ergeben.






