Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Planungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen wie Reizbarkeit oder Depression und schnelle Erschöpfung. Fachleute gehen davon aus, dass vier von fünf Schlaganfall-Betroffenen unter neuropsychologischen Störungen leiden. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam.
Pro und Contra von Ketamin in der Psychotherapie
Die gute Nachricht zuerst: Mindestens zwei Drittel aller Psychotherapien verschaffen deutliche Besserung bis hin zur Heilung. Jürgen Margraf, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum, verweist dabei auf eine genaue Diagnose und passende Behandlung. Allerdings helfe die Behandlung weniger als zehn Prozent der Patienten gar nicht. Für diese Betroffenen kann das Narkosemittel […]

