Umfrage zum Welt-Parkinson-Tag: Fast jeder Zweite fühlt sich über Parkinson-Früherkennung schlecht informiert, nur jeder Fünfte kennt Frühsymptome

Wie gut kennen die Deutschen Parkinson wirklich? Der erste Parkinson Awareness Monitor, eine repräsentative Bevölkerungsumfrage unter 1.000 Menschen in Deutschland, zeigt: Die Bereitschaft zur Früherkennung ist überwältigend – aber das Wissen über die Erkrankung bleibt lückenhaft. Die Studie wurde vom Biotech-Unternehmen MODAG in Auftrag gegeben. Anlass ist der Welt-Parkinson-Tag am 11. April.

Mehr und öfter auch jüngere Neuerkrankte mit Morbus Parkinson

Die meisten Menschen, die die Diagnose Morbus Parkinson erhalten, sind über 65 Jahre alt. Doch betrifft Parkinson mittlerweile zunehmend Jüngere, auch im mittleren Alter. „Es verdichten sich die Hinweise, dass bestimmte Chemikalien das Risiko erhöhen, an Parkinson zu erkranken“, stellt die Ergotherapeutin Amy Orellana, DVE (Deutscher Verband Ergotherapie e.V.) fest. Der verstärkte Einsatz von Umweltchemikalien […]

Übermäßiges Schwitzen: Was Betroffene tun können

Manche Menschen schwitzen sehr stark, auch wenn sie keinen Sport treiben. „Beim übermäßigen Schwitzen, medizinisch Hyperhidrose genannt, ist die Regulation der Schweißproduktion gestört. Obwohl der Körper ausreichend abgekühlt ist, wird weiterhin Schweiß abgesondert“, erklärt Dr. Johannes Püschel, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin im nordrhein-westfälischen Hausarztzentrum Greven. Was Betroffene tun können, zeigt das „HausArzt-PatientenMagazin“.

Parkinson: Forschung ermöglicht besseres Leben

Chronische Verstopfung, schlechtere Stimmungslage, ein reduzierter Geruchssinn oder ein gestörter Traumschlaf: Das könnten Hinweise auf Parkinson sein. Ein knappes Viertel der Patienten erkrankt schon um das 50. Lebensjahr. Bei Parkinson handelt es sich um eine schleichende Erkrankung des Gehirns, bei der Bewegungsabläufe allmählich ins Stocken geraten. Ein Umbruch im Umgang mit der Krankheit jedoch macht […]

Parkinson bremsen: Die Krankheit schränkt die Beweglichkeit ein, Tanzen erhält sie

Vom Tango profitieren kanadischen Forschern zufolge auch Parkinsonkranke. Bei Studienteilnehmern schritt die Krankheit nach einem zwölfwöchigen Kurs langsamer fort. „Fragen Sie in Tanzschulen oder Rehasportzentren nach speziellen Kursen“, rät Friedrich Mehrhoff von der Deutschen Parkinson-Vereinigung im Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

Entschleunigt vom Parkinson

Der an Parkinson erkrankte Ottfried Fischer sieht in der „Entschleunigung“, die die Krankheit mit sich bringt, auch etwas Positives. „Ich bin wirklich immer zu schnell durchs Leben gerauscht. Erst durch den Parkinson habe ich gelernt, es langsamer angehen zu lassen“, sagt er im Interview mit dem Apothekenmagazin „Senioren-Ratgeber“.

Tai-Chi hilft Parkinson-Patienten

Parkinson-Patienten können ihre Symptome durch Tai-Chi-Training vermindern, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Die Übungen aus konzentrischen, fließenden Bewegungen verbessern Haltung und Körperkontrolle und senken die Sturzgefahr, wurde in einer US-Studie festgestellt.

Die tiefe Hirnstimulation bei Parkinson verändert häufig die Persönlichkeit

Bereits rund 80000 Patienten weltweit haben einen Hirnschrittmacher bekommen. Jetzt zeigt sich: Die Parkinsonkrankheit bessert sich unter der Therapie meist gut, dafür kämpfen die Patienten oft aber mit psychischen Problemen, Depressionen etwa, aber auch obsessives Verhalten wie Spielsucht oder Hypersexualität. „Verhaltensveränderungen als Folge einer tiefen Hirnstimulation treten häufiger auf als bislang vermutet“, erklärt Dr. Markus […]

Parkinson durch Pestizide

Pestizide stehen seit Langem im Verdacht, die Parkinson-Erkrankung zu begünstigen. Dies wurde jetzt erneut in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet in Kalifornien bestätigt, berichtet die „Apotheken Umschau“. Wissenschaftler der Universität von Los Angeles fanden dort ein dreifach erhöhtes Risiko für die Schüttellähmung. Es gilt für Menschen, die in der Nähe von Feldern wohnen oder arbeiten, […]

Test für Parkinsonkranke

Mit einem Zeichentest, den Parkinsonkranke an vier Tagen hintereinander zu Hause durchführen, hoffen Mediziner der Ruhr-Universität die Wirksamkeit der Therapie besser überprüfen zu können, berichtet das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Die Patienten müssen mit beiden Händen stündlich eine Spirale zeichnen und dazu vermerken, wie ihr Befinden gerade ist. Die Mediziner werten die Zeichnungen anschließend aus.