Entschließung für Psychotherapie patientenorientiert umsetzen

Anlässlich der heutigen Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fordert die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die Entschließung zur Psychotherapie konsequenter patientenorientiert umzusetzen. Damit soll das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG), das psychotherapeutische Leistungen deckelt, für besonders vulnerable Patient*innen geändert und korrigiert werden.

Neue Studie zeigt, dass Bewegung aus unserem Alltag verschwindet

Eine aktuelle globale Forschung zeigt: Menschen verbringen nach eigenen Angaben 86 % ihrer Wachzeit ohne Bewegung (1) – denn moderne Bequemlichkeit lässt Bewegung zunehmend aus unserem Alltag verschwinden.

„TikTok sagt: Du hast ADHS.“ Vom Wiedererkennen zur Diagnose

Krankheiten stehen immer auch im kulturellen Kontext ihrer Zeit. ADHS gab es lange vor TikTok, Instagram und YouTube. Verändert hat sich aber, wie darüber gesprochen wird. Noch nie konnten so viele Menschen anderen dabei zuhören und zuschauen, wie sie ihren Alltag mit ADHS beschreiben. Und noch nie konnten sich so viele innerhalb weniger Minuten in […]

Demenz vorbeugen: Warum soziale Kontakte wichtig für die Gehirngesundheit sind

Alleinsein kann guttun. Einsamkeit belastet hingegen – besonders, wenn sie länger anhält. Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September veröffentlicht die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) den dritten Teil ihrer dreiteiligen Presseserie zur Demenzprävention. Im Mittelpunkt stehen diesmal soziale Kontakte, Einsamkeit und Depressionen sowie die Frage, warum seelische Gesundheit auch für die Gehirngesundheit wichtig […]

Suizidprävention beginnt im Sprechzimmer

Suizidprävention ist als ärztliche Kernaufgabe in allen Bereichen der Medizin zu verstehen. Das betont die Bundesärztekammer (BÄK) anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10.09.2026. Suizidgedanken und suizidale Krisen begegnen Ärztinnen und Ärzten täglich, häufig lange bevor Betroffene psychiatrische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Deshalb darf Suizidprävention nicht als ausschließlich psychiatrisches Spezialthema betrachtet werden.

Klinikbehandlungen von Essstörungen: 48,1 % sind 10- bis 17-jährige Mädchen

Immer mehr Mädchen werden wegen Essstörungen im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Fälle von 10- bis 17-Jährigen hat sich binnen 20 Jahren verdoppelt: von gut 2 800 im Jahr 2004 auf knapp 6 000 im Jahr 2024. Damit machten Mädchen in dieser Altersgruppe 2024 nahezu die Hälfte (48,1 %) aller wegen Essstörungen Behandelten aus, wie […]

Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen auf Rekordniveau

Psychische Erkrankungen sind so oft Grund für Krankschreibungen wie nie zuvor. Betroffene fallen dabei oft wochenlang aus, während sie auf eine dringend benötigte Behandlung warten. Für die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sind die Ergebnisse der aktuellen DAK-Krankenstandsanalyse ein klares Zeichen dafür, welche fatalen Folgen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie haben können. Monatelange Wartezeiten auf einen Psychotherapieplatz erhöhen […]

„Wegen Handy in die Klinik!?“ – wenn Mediennutzung zur Sucht wird

„Ja, ich war sehr lange einsam – will man natürlich nicht fühlen. Dann macht man den Computer an und plötzlich ist es gar nicht mehr so schlimm“, gesteht Eddy aus Leipzig. Und dieser Dopamin-Kick macht süchtig. Wo aber hört eine gesunde Mediennutzung auf? Die MDR-Reportage „Y-Kollektiv: Wegen Handy in die Klinik!?“ hinterfragt die weit verbreitete […]

Wenn gesellschaftliche Krisen zur Dauerbelastung werden: Neue Studie zeigt wachsende psychische Belastungen bei Menschen in der zweiten Lebenshälfte

Menschen im mittleren und höheren Erwachsenenalter in Deutschland sind gegenüber gesellschaftlichen Krisen nicht dauerhaft widerstandsfähig. Eine neue Studie auf Basis des Deutschen Alterssurveys zeigt: Während frühere Krisen nur vorübergehende oder geringe Spuren im psychosozialen Wohlbefinden hinterließen, haben sich zentrale Wohlbefindensindikatoren seit 2021 deutlich verschlechtert.

Frühe Hilfen für Kinder von depressiven Eltern

Bis zu fünfzehn Prozent der Mütter und bis zu zehn Prozent der Väter sind vor oder nach der Geburt ihres Kindes von einer Depression betroffen. Doch bei bis zu 90 Prozent der Betroffenen bleiben diese sogenannten peripartalen Depressionen unentdeckt und können auch die Gesundheit des Kindes beeinflussen. Erste Hinweise der Studie UPlusE (U-Untersuchung für Kinder […]