Nachdem es das Europäische Gericht im Februar 2026 abgelehnt hatte, sich mit 14 Klagen europäischer Pharmaunternehmen inhaltlich zu befassen, haben fast alle Unternehmen Rechtsmittel eingelegt. Darunter sind auch 7 deutsche klagenden Pharmaunternehmen. Die Unternehmen wollen klären lassen, ob die erweiterte Herstellerverantwortung auf Humanarzneimittel in dieser Form überhaupt anwendbar ist.
Millionen-Schmerzensgeld nach Geburtsschaden: Patientenanwalt verrät, welche Rechte Patienten bei Behandlungsfehlern haben
Eine Million Euro Schmerzensgeld – noch nie hat das Landgericht Göttingen eine so hohe Summe zugesprochen. Der Fall zeigt drastisch, was passieren kann, wenn Ärzte Fehler machen: Bei einer Geburt wurde ein Notkaiserschnitt versäumt, das Kind erlitt irreparable Schäden. Für die Familie bedeutet das ein Leben voller medizinischer Sorgen, für die Klinik eine bittere Niederlage.
Massiver Pestizid-Einsatz trotz widerrufener Zulassungen: Deutsche Umwelthilfe geht gegen lange Aufbrauchfristen von Flufenacet-Mitteln vor
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) geht rechtlich gegen lange Aufbrauchfristen für hochproblematische Flufenacet-Pestizide vor. Das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hatte die Zulassungen für mehrere Pestizide widerrufen, aber überwiegend Aufbrauchfristen bis Ende 2026 ermöglicht. Die EU-Kommission hatte die Genehmigung für den Wirkstoff bereits im Mai 2025 aus Gründen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes nicht erneuert. […]
Europäisches Gericht verhandelt über Glyphosat und andere Pestizide
Am 13.02.2025 verhandelt das EU-Gericht in Luxemburg die Klage der Aurelia Stiftung und weiterer Nichtregierungsorganisationen gegen die Verlängerung von Genehmigungen für Pestizid-Wirkstoffe. Im Zentrum der Klagen steht die umstrittene Praxis der EU-Kommission, die Genehmigungen nach dem Ende ihres Geltungszeitraums wiederholt zu verlängern, obgleich die erforderliche Risikoprüfung für die Wiederzulassung noch nicht abgeschlossen werden konnte. An […]


