Viele Menschen verbinden einen Schlaganfall mit körperlichen Beeinträchtigungen. Doch die häufigsten Folgen sind Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Sprachstörungen, Planungsstörungen, Persönlichkeitsveränderungen wie Reizbarkeit oder Depression und schnelle Erschöpfung. Fachleute gehen davon aus, dass vier von fünf Schlaganfall-Betroffenen unter neuropsychologischen Störungen leiden. Darauf macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai aufmerksam.
Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai
„Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein“, sagt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Viel zu selten wird die Mitbetroffenheit der Angehörigen, ihre hohe Belastung, aber auch ihre große Leistung thematisiert. Zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai rückt die Stiftung die Angehörigen in den Fokus.
Bundesweiter Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai
50 Prozent der chronisch kranken Patienten verhalten sich nicht therapietreu, sagt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerade nach einem Schlaganfall kann das schwerwiegende Folgen haben. Am 10. Mai ist der bundesweite Tag gegen den Schlaganfall. Er trägt das Motto „Starke Patienten leben besser“.

