Weltweit immer weniger „Vogelgrippe“-Infektionen bei Menschen

Wie das Wissenschaftsforum Aviäre Influenza (WAI) in einer aktuellen Publikation feststellt, ist die Zahl der „Vogelgrippe“ Infektionen bei Menschen während der letzten zwei Jahre rückläufig – und derzeit auf dem niedrigsten Stand seit 2004. Waren laut Weltgesundheitsorganisation WHO im Jahre 2006 noch 115 Infektionsfälle bei Menschen zu verzeichnen, so ging die Zahl in 2007 auf 88 Fälle zurück. In 2008 halbierte sich diese Zahl annähernd auf nur mehr 49 Infektionsfälle bei Menschen.

Bemerkenswert an dieser überaus positiven Tendenz ist nach Ansicht des WAI, dass mit 95,6 Prozent nahezu sämtliche Infektionsfälle auf Länder entfallen, in welchen landesweite Geflügelimpfungen gegen „Vogelgrippe“ durchgeführt werden. Das WAI nennt dabei konkret Indonesien, Ägypten, Vietnam und China. Außerdem halte sich das Virus nach Angaben des WAI ausgerechnet in diesen „Impfländern“ am hartnäckigsten.

Weiterhin ist nach Auffassung des WAI angesichts des weiterhin auf hohem Niveau stagnierenden Anteils der tödlich verlaufenden Fälle ein positiver Einfluss von Antiviralen Medikamenten nicht erkennbar.

Das Wissenschaftsforum Aviäre Influenza stellt allerdings ebenfalls fest, dass es nach wie vor keinen Hinweis gebe, dass das „Vogelgrippevirus“ H5N1-Asia sich zu einer für Menschen weltweit gefährlichen Seuche (Pandemie) entwickeln könnte. Damit hat sich neben dem Dogma einer Virusverbreitung durch Wild- und Zugvögel ein weiteres Schreckensszenario als haltlos erwiesen.

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