Depressionen noch immer tabuisiert

Die Mehrheit der Deutschen glaubt, dass Depressionen noch immer gesellschaftlich zu stark tabuisiert sind. In einer Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 sagten 89 Prozent der Befragten, Depressionen würden im Umfeld der Betroffenen häufig nicht ernst genommen. Nur 7 Prozent sehen das anders. Bei den jüngeren Befragten bis 29 Jahre glauben sogar fast alle, dass Depressionen nicht ernst genug genommen werden (96 Prozent). Nur 4 Prozent der Jüngeren sind anderer Meinung.

Die Mehrheit der Befragten hält Selbsttötung grundsätzlich für legitim. Jeder Mensch habe das moralische Recht, sich selbst zu töten, finden 51 Prozent der Deutschen. Nur 44 Prozent halten Selbsttötung für moralisch verwerflich.

   Umfragezeitraum: 10.11.2009
   Befragte: ca. 1.000
   Fehlertoleranz: +/- 2,5

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