Aigner erwartet Einigung im Kampf gegen verseuchtes Tierfutter

Im Dioxin-Skandal hat Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner die Länder aufgerufen, ihren Aktionsplan zu unterstützen. Vor dem am Mittag beginnenden Krisentreffen drückte sie ihre Erwartung aus, dass die Länder mit dem Bund an einem Strang ziehen. Aigners Zehn-Punkte-Plan sieht schärfere Kontrollen vor. Außerdem sollen Hersteller künftig die Produktion von Lebens- und Futtermitteln streng von anderen Industrien trennen.

Darauf könnten sich Bund und Länderminister möglicherweise einigen. Allerdings wehren sich die Länder gegen mehr Kompetenzen des Bundes bei den staatlichen Kontrollen. Der Vorsitzende der Agrarministerkonferenz, Reinholz, sieht sie als Einmischung. Aigners Plan von einem härteren Strafmaß bei Verstößen stimmte er in der Leipziger Volkszeitung jedoch zu und verlangte sogar eine Verdreifachung.

Quelle: rundschau news

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