Wie man einen Kartoffelwickel zum Lindern von Muskelschmerzen herstellt

Vor allem bei Muskelschmerzen im Rücken und Nacken kann ein Kartoffelwickel eine Wohltat sein. „Fango aus der Küche“ nennt die Krankenschwester und Expertin für Wickel, Umschläge und heilende Auflagen Elke Heilmann-Wagner die leicht zu erlernende Methode in der „Apotheken Umschau“. Und so geht es: Etwa 500 Gramm Kartoffeln weichkochen. Auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Tuch verteilen, mit einem weiteren Küchenpapier abdecken, das Tuch einschlagen und die Kartoffeln zerdrücken.

Das Päckchen muss nun einige Minuten auskühlen, damit es nicht zu Verbrennungen kommt. Sagt die Temperatur zu, wird das Kartoffelpaket auf die schmerzende Stelle gelegt, mit der nicht eingeschlagenen Seite zur Haut hin. Darüber wird ein Frotteetuch gelegt und das Ganze dann am besten mit einem Wolltuch, etwa einem Schal fixiert. Die Kartoffelauflage durchwärmt den Körper intensiv. „Manche Menschen entspannen dabei so sehr, dass sie einschlafen“, berichtet Heilmann-Wagner.

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