Viele Frauen fürchten sich vor den Ergebnissen eines Mammografie-Screenings

Die Angst vor der Diagnose ist groß: Mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland fürchten bei einer Mammografie, dass bei ihnen Auffälligkeiten entdeckt (56,1 %) oder gar Brustkrebs (55,7 %) festgestellt werden könnte. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“. Ein Drittel hätte hingegen Angst vor einer falschen Diagnose auf Verdacht von Brustkrebs (36,1 %).

Jede Vierte fürchtet Schmerzen während der Untersuchung (24,2 %), fast genauso viele die Röntgenstrahlen an sich (22,5 %). Im Allgemeinen hat die Bekanntheit und das Verständnis zum Begriff Mammografie-Screening in Deutschland deutlich zugenommen. Mit 92,8 Prozent bekundeten bei der aktuellen Umfrage deutlich mehr Frauen als noch im Jahr 2005, sie hätten den Begriff zumindest schon einmal gehört (2005: 83,9 %). Und fast zwei Drittel (63,8 %) konnten genauer erklären, was sich hinter einer Mammografie verbirgt, im Jahr 2005 war es nicht einmal die Hälfte (43,3 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals apotheken-umschau.de, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.002 Frauen ab 14 Jahren.

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