Hüftgelenksprothesen haben eine begrenzte Lebensdauer, aber sie halten immer länger

Der Ersatz von kranken Hüftgelenken ist eine häufige Operation in deutschen Kliniken. Dass die Gelenkprothesen nicht ein Leben lang halten, wird jedem Patienten gesagt. Zehn bis fünfzehn Jahre galten lange als die zu erwartende Lebensdauer, aber verbesserte Operationstechniken und hochwertiges Material haben Fortschritte gebracht.

„Viele Patienten leben damit 20 Jahre oder sogar länger ohne Beschwerden“, erklärt Professor Joachim Schmidt, Chefarzt der Orthoparc-Klinik in Köln, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Meist deuten Schmerzen und ein Ziehen in Leiste und Oberschenkel an, dass die Prothese beschädigt ist. Bei einem Wechsel muss nicht unbedingt jedes Teil erneuert werden. Die Operateure entscheiden oft erst während des Eingriffs, wie umfangreich ihre „Reparatur“ ausfällt.

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