Viele der privat zu zahlenden „individuellen Gesundheitsleistungen“ sind überflüssig

Zwei Fragen sollten Frauen in der Gynäkologen-Praxis parat haben, wenn ihnen privat zu zahlende Leistungen angeboten werden: Was bringt mir das? Woher wissen Sie das? Diesen Rat gibt Corinna Schaefer vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin Frauen in der „Apotheken Umschau“. Hintergrund: Beim Gynäkologen erhalten Frauen am häufigsten privat zu zahlende Angebote – IGeL, individuelle Gesundheitsleistungen.

An der Spitze liegen Ultraschall-Untersuchungen der Gebärmutter und der Eierstöcke sowie der Brust. Liegt dafür ein konkreter Anlass vor, sind die Untersuchungen angebracht. Dann zahlen aber auch die Kassen. Nur „zur Sicherheit“ aber ist kein wissenschaftlich haltbarer Grund. Im Gegenteil: Die Diagnostik schadet eher, weil Fehlalarme zu oft völlig unnötige Eingriffe nach sich ziehen. Unter www.akf.de, sowie unter www.igel-check.de und www.igel-monitor.de finden sich laienverständliche Bewertungen der Wahlleistungen.

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