Arzt und Patient: Mit der richtigen Kommunikation schneller gesund werden

Es gibt immer wieder Situationen in denen wir uns wünschen, besser miteinander kommunizieren zu können. Ganz besonders, wenn es um unsere Gesundheit geht. Zur Kommunikation gehört auf der einen Seite die Körpersprache und auch alles Äußere, auf der anderen Seite das Gespräch. Wie uns all das beim Arztbesuch beeinflusst, weiß Dagmar Ponto:

Jeans, buntes T-Shirt und Turnschuhe. Wenn ein Arzt dieses Outfit als Berufskleidung trägt, wäre er dann genauso vertrauenserweckend wie ein Doktor in weiß? Ja, Kleider machen Leute und in wieweit das Äußere des Arztes eine Rolle spielt, erklärt Chefredakteurin Claudia Röttger vom Apothekenmagazin Senioren Ratgeber:

Das Erscheinungsbild eines Arztes, ob er zum Beispiel einen weißen Kittel trägt, spielt ebenso eine Rolle wie seine Körpersprache. Das Fachwissen setzt man ja als Patient voraus. Aber das Zwischenmenschliche, die Kommunikation ist heutzutage sehr wichtig, zum Beispiel, dass der Arzt dem Patienten zugewandt ist, Blickkontakt hält und nicht permanent auf seinen PC schaut und sich Notizen macht.

Ein weiterer Punkt ist neben der Körpersprache auch die verbale Kommunikation. Warum ist es zum Beispiel so wichtig, dass der Arzt den Patienten ausreden lässt?

Viele Patienten beklagen heute leider, dass sie beim Gespräch mit dem Doktor, zu wenig zu Wort kommen. Lässt der Arzt den Patienten aber ausreden, kostet das ihm kaum mehr Zeit. Es bringt ihm aber wertvolle Hinweise für die Diagnose, und der Patient fühlt sich besser verstanden.

Aktives Zuhören und gute Gesprächstechnik bringt den Arzt zudem schneller ans Ziel, und das heißt: präzise Diagnose, Beratung und eine gute Therapieempfehlung. Dafür muss der Patient allerdings auch wissen, was er fragen will. Wie kann er sich also optimal auf den Arztbesuch vorbereiten?

Sinnvoll ist es, sich vorab die Fragen zu notieren, die man dem Arzt stellen will. Gut ist auch, wenn ein Angehöriger oder ein Freund beim Gespräch dabei ist, besonders wenn es um wichtige Therapieentscheidungen geht. Und man sollte sich trauen nachzufragen, wenn man den Arzt nicht versteht, weil er zum Beispiel im Fachjargon mit einem redet.

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