Kinder von Reptilien fernhalten

Leben in einem Haushalt mit kleinen Kindern Schlangen, Geckos, Wasserschildkröten oder andere Reptilien, sollten diese so gehalten werden, dass die Kleinen mit ihnen nicht unbeaufsichtigt in Kontakt kommen. „Bis zu 90 Prozent der Reptilien scheiden Salmonellen mit dem Kot aus und kontaminieren so ihre Umgebung“, sagt Wolfgang Rabsch vom Nationalen Referenzzentrum für Salmonellen und andere bakterielle Enteritiserreger in Wernigerode, einer Außenstelle des Robert-Koch-Instituts, in der „Apotheken Umschau“.

Bei Kleinkindern und Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem können Salmonellen schwere Infekte auslösen. Konsequente Hygiene ist jedoch ein guter Schutz. Reptilien sollen sich nicht frei in der Wohnung bewegen und Kinder sie nur unter Aufsicht anfassen dürfen, sodass gewährleistet ist, dass sie anschließend ihre Hände gründlich waschen. Die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie ist vorsichtiger: Sie rät von Reptilien ab, wenn Kinder unter sechs Jahre im Haushalt leben.

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