Wenn Reisekrankheit medikamentös unterdrückt wird, ist Alkohol tabu

Wer trotz einer Neigung zu Reiseübelkeit eine Schiffs-Kreuzfahrt wagen will, kann sich mit einem Medikament wappnen. Möglich ist zum Beispiel ein Scopolaminpflaster, das aber rezeptpflichtig ist. Es wird bei Bedarf hinter das Ohr geklebt und dämpft für 72 Stunden das Brechzentrum. Dann heißt es aber auch, im Bordrestaurant Disziplin üben, mahnt die „Apotheken Umschau“: Alkohol ist tabu.

Es drohen starke Nebenwirkungen – zum Beispiel Sehstörungen, Schwindel, Gangunsicherheit und Halluzinationen. Ein Tipp für leichte Fälle: In der Mitte der Schiffs spürt man den Seegang meist am wenigsten. An Deck lindern frische Luft und der freie Blick auf den Horizont die Übelkeit.

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