Tipps gegen Reiseübelkeit – Was Betroffene bei langen Busreisen tun können

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Wer zu Reiseübelkeit neigt, sollte bei Busreisen in Fahrtrichtung und nach draußen blicken. Außerdem rät der Apotheker Dr. Christian Machon aus dem unterfränkischen Unsleben im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ Betroffenen, während der Fahrt nicht zu lesen. „Starten Sie Ihre Reise nicht mit vollem, aber auch nicht mit leerem Magen – greifen Sie eher zu leichter Kost. Und schlafen Sie sich vor der Abfahrt richtig aus.“

Übel könne einem werden, wenn die Seheindrücke der Augen nicht mit den Informationen des Gleichgewichtorgans im Ohr übereinstimmen. „Dagegen helfen Kaugummis oder Tabletten mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat, der den Botenstoff Histamin im Gleichgewichtszentrum beeinflusst“, so Machon. Die Kaugummidragees sollten gründlich und mit halbstündigem Abstand gekaut werden.

„Wichtig zu wissen: Die Mittel können müde machen.“ Eine gute pflanzliche Alternative seien Ingwerkapseln zum Einnehmen. „Die gute Wirkung dieser Wurzel wurde in klinischen Studien belegt.“

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