Was Kindern bei Ohrenschmerzen hilft

Ohrenschmerzen bei kleinen Kindern sind meistens ein Fall für den Arzt. Lindern können Eltern sie zunächst mit dem alten Hausmittel Zweibelsäckchen oder mit einem Kirschkernkissen, wie das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ schreibt. Zwiebeln wirken antibakteriell und helfen, wenn eine Entzündung hinter den Ohrenschmerzen steckt. Dafür eine Zwiebel klein hacken, kurz erhitzen und in ein Geschirrtuch wickeln. Der warme Wickel wird auf das schmerzende Ohr gelegt und mit einer Mütze oder einem dünnen Schal fixiert.

Da sich Wärme bewährt hat, können Eltern es auch mit einem Kirchkernkissen versuchen, das – nach Herstellerangaben – im Backofen oder der Mikrowelle erwärmt wird. Das Kirschkernkissen sollte lauwarm – sodass es für das Kind angenehm ist – auf das Ohr gelegt werden. Sind die Ohrenschmerzen eine Folge von Erkältung, Husten oder Schnupfen können sie mit Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol, abschwellenden Nasentropfen und weiteren Sekret lösenden Maßnahmen behandelt werden.

Klingen die Symptome nach zwei bis drei Tagen nicht ab, prüft der Arzt, ob eine Antibiotika-Therapie sinnvoll ist. Ein Antibiotikum kann bei einer bakteriellen Mittelohrentzündung nötig sein. Ausführliche Informationen über die Ursachen von Ohrenschmerzen, wie man ihnen vorbeugen kann und wann ein Arztbesuch unerlässlich ist, hat die „Baby und Familie“- Redaktion im neuen Heft zusammengestellt.

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