Senf: Scharfer Helfer im Herbst und Winter

Früher war er hauptsächlich als Heilmittel bekannt, heutzutage ist Senf als delikate Köstlichkeit bei vielen Gerichten nicht mehr wegzudenken, erst recht im Herbst und Winter, wo die rustikale Hausmannskost öfter mal auf den Tisch kommt. Aber auch aus gesundheitlichen Gründen, sollte Senf in keinem Haushalt fehlen, berichtet das Internetportal apotheken-umschau.de.  Warum, weiß Chefredakteur Harald Mandl:

In erster Linie wegen der enthaltenen ätherischen Öle. Senfwickel z.B. regen die Durchblutung an. Das bedeutet eine gute Wirkung bei Schnupfen und Bronchitis, denn sie wirken schleimlösend. Aber Achtung: Lassen Sie die Senfwickel nicht zulange aufliegen, das kann zu Hautreizungen führen und im schlimmsten Fall sogar zu Verbrennungen der Haut.

Nicht nur äußerlich sondern auch innerlich hat die gelbe Paste eine große Wirkung:

Der Senf regt die Verdauung an. Ätherische Öle bringen die Produktion von Magensaft in Gang und machen fettreiche Speisen bekömmlicher. Deswegen werden im Herbst und Winter z.B. gerne der Schweinebauch und das Eisbein mit Senf gegessen. Und Forscher untersuchen zurzeit, ob der regelmäßige Konsum von scharfem Senf sogar das Krebsrisiko verringern kann.

Bei so vielen positiven Eigenschaften, die der Senf auf unseren Körper ausübt, sollte man unbedingt wissen, wie man ihn lagert, damit er lange haltbar bleibt:

Bei der Herstellung von Senf wird ein Bukett von verschiedenen Aromen freigesetzt. Und damit sich jetzt die Aromen, der Geschmack, die Farbe, das Aussehen und  die Schärfe möglichst lange halten, sollte Senf immer kühl und gut verschlossen aufbewahrt werden.

Man kann Senf auch selber herstellen, mit gelben und schwarzen Senfkörnern, Wasser, Salz, Weißweinessig und Pfefferkörnern. Wie das genau geht, kann man unter www.apotheken-Umschau.de nachlesen.

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