Gerade in der Advent – und Weihnachtszeit gibt es jede Menge ungesunder Köstlichkeiten. Um ein bisschen gegen zu steuern, sollte man aber darauf achten, die richtigen Fette zu essen, schreibt das Apothekenmagazin Diabetiker Ratgeber. Man sollte so weit wie möglich auf gesättigte Fettsäuren verzichten, die man z.B. in Fleisch, Wurst oder Butter findet und vermehrt ungesättigte Fettsäuren essen z.B. Fischöl. Hört sich im ersten Moment nicht lecker an, kann es aber ohne weiteres sein, meint Chefredakteur und Allgemeinmediziner Dr. Andreas Baum, erklärt aber erstmal, warum ausgerechnet Fischöl so gesund ist:

Fischöl liefert dem Körper 0mega-3-Fettsäuren, die er selber nicht herstellen kann und die sind nicht nur lebenswichtig, sondern die wirken, wenn man genug davon zu sich nimmt, fast wie ein Jungbrunnen. Sie können zum Beispiel die Cholesterinwerte verbessern und damit das Herzinfarktrisiko senken. Es gibt auch Hinweise, dass Fischöl Krankheiten wie Rheuma oder Schuppenflechte günstig beeinflussen kann.

Und in diesen Fischen findet man die meisten gesunden Fettsäuren:

Omega-3-Fettsäuren, die stecken vor allem in fetten Kaltwasserfischen wie Heringen, Lachs, Makrele oder Sardine. Experten empfehlen, täglich etwa 300 – 500 mg 0mega-3-Fettsäuren zu essen, damit man von den gesundheitsfördernden Wirkungen wirklich profitiert. Das heißt, dass man regelmäßig mindestens ein – zweimal  in der Woche Fisch essen sollte.

Und wer hat schon etwas gegen delikates Lachsfilet zum Mittag oder geräucherte Makrele zum Abendbrot? Alle Leute, die keinen Fisch mögen, aber da gibt es leckere Alternativen:

Zum Beispiel jetzt gerade in der Weihnachtszeit jeden Tag eine Handvoll Walnüsse essen, da stecken ebenfalls 0mega-3-Fettsäuren drin. Andere Quellen sind Leinsamen, Soja, Rapsöl. Und wer nicht sicher ist, seinen Bedarf auf diese Weise zu decken, der kann natürlich auch ein Fischölpräparat aus der Apotheke verwenden.

Seit einiger Zeit werden viele Lebensmittel wie Brot, Eier oder Margarine mit Omega-3-Fettsäuren angereichert. Experten sind sich allerdings nicht einig, ob diese Nahrungsmittel von Vor- oder Nachteil für die Verbraucher sind, berichtet der Diabetiker Ratgeber.

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