Zurückhaltung beim Hautkrebs-Screening

Beim Hautkrebs-Screening bestehen noch Defizite. Obwohl seit dem 1. Juli 2008 gesetzlich Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre den Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs haben, nimmt nur ein Viertel (25,1 Prozent) der Deutschen diese Vorsorgemaßnahme in Anspruch. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der „Apotheken Umschau“. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Untersuchung ist bei den Geschlechtern unterschiedlich stark ausgeprägt.

Während bei den Frauen fast jede Dritte (31,5 Prozent) zum Hautkrebs-Screening geht, tut dies weniger als jeder fünfte Mann (18,3 Prozent). Besonders wichtig ist die Maßnahme zur Früherkennung den Frauen zwischen 60 und 69 Jahren. Hier nutzen fast 40 Prozent (38,7 Prozent) die Vorsorgeuntersuchung.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren, darunter 1003 Frauen und 953 Männer.

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