Wie es zur Sommergrippe kommt und was dagegen hilft

Zu viel Sonne, abrupte Temperaturänderungen und eine geschwächte Abwehr – das sind wichtige Ursachen einer Sommergrippe. Sie ist immer ein Virusinfekt, aber so gut wie nie eine echte Grippe. Die gibt es in unseren Breiten fast nur im Winterhalbjahr, berichtet das Patientenmagazin „HausArzt“. Typisch für eine Sommergrippe ist, dass zu Erkältungsbeschwerden oft Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hinzukommen.

Erkrankte sollen sich zuhause ein paar Tage Ruhe gönnen, auch um Arbeitskollegen nicht anzustecken. Strenge Bettruhe ist nicht nötig, aber die Sonne sollten Betroffene meiden. Wer fiebert und schwitzt, muss genügend trinken. Ansonsten hilft, was auch im Winter wirkt: Lutschtabletten gegen Halsschmerzen zum Beispiel, Inhalationen gegen verschleimte Atemwege und als Schlafhilfen abschwellende Nasentropfen. Normalerweise kann man so einen Infekt ohne Arzt auskurieren. Wenn das Fieber auch nach zwei Tagen nicht unter 38 Grad sinkt, oder bei anhaltenden Schmerzen in Ohren, Stirn- und Nasennebenhöhlen und bei Halsweh und starkem Husten sollte man sich aber vom Arzt untersuchen lassen. Das gilt ebenfalls, wenn Patienten mit Erbrechen und Durchfall matt oder abwesend wirken.

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