Husten, Schnupfen, Heiserkeit – diese unangenehmen Begleiterscheinungen von Herbst und Winter werden uns in der nächsten Zeit wohl häufiger zu schaffen machen. Wenn wir die Symptome spüren, haben wir meist eine harmlose Erkältung. Die selben Symptome können aber auch bedeuten, dass wir uns mit Influenzaviren angesteckt haben und eine Grippe haben, die sehr gefährlich sein kann. Wie wir eine Erkältung von einer echten Grippe unterscheiden können, dazu Peter Kanzler, Chefredakteur der „Apotheken Umschau“:

„Eine echte Grippe erkennen Sie daran, dass Sie sich schlagartig sehr krank fühlen mit hohem Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und auch mit trockenem Husten. Suchen Sie bei Fieber auf alle Fälle einen Arzt auf.“

Bevor es so weit kommt, können Sie aber einiges tun. Wer richtig vorbeugt, kommt besser durch Herbst und Winter:

„Eine Erkältung wie auch eine Grippe werden durch Viren übertragen. Die beste Vorbeugung ist eine regelmäßige Handhygiene. Trinken Sie darüber hinaus viel, gehen Sie viel an die frische Luft und geben Sie vor allem erkälteten Menschen nicht die Hand. Gegen die echte Grippe hilft eine jährliche Impfung. Diese wird vor allem älteren Menschen und auch chronisch Kranken empfohlen.“

In der Regel hat man eine Erkältung nach wenigen Tagen hinter sich. Auf die folgende Weise kann man seinen Körper bei der Heilung unterstützen:

„Eine normale Erkältung dauert rund eine Woche, da können Sie wenig ändern. Trinken Sie viel, um die Schleimhäute feucht zu halten und schonen Sie sich. Am besten ist es, Sie schlafen viel.“

Schätzungsweise 5 bis zwanzig Prozent der Bevölkerung stecken sich laut „Apotheken Umschau“ während der Grippesaison mit einer echten Influenza an. Gesunde Menschen haben dabei oft Glück im Unglück: sie tragen den Grippevirus in sich und merken es gar nicht. Wen die Grippe aber richtig erwischt, der sollte sich dringend ins Bett legen und den Anweisungen des Arztes folgen.

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