Etwa neun Millionen Deutsche kämpfen regelmäßig mit Schmerzen. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Arbeitsausfälle ist riesig. Der Schmerzexperte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen, verlangt als ein Gegenmittel die Versechsfachung der Schmerzzentren von bisher rund 500 auf 3000. „Die multimodale Therapie ist zwar teuer, verhindert aber, dass die Patienten arbeitsunfähig werden und spart so immense Kosten“, sagt Müller-Schwefe, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie ist, in der „Apotheken Umschau“. Chronische Schmerzen verursachen jährlich Ausgaben in Höhe von 38 Milliarden Euro, davon allein 28 Milliarden durch Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung.

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